Die digitale Sphäre des französischen Staates gerät erneut ins Wanken. An diesem Mittwoch, dem 2. September, wurden mehrere Websites mit dem Ministerium für ökologischen Wandel verlinkt wurde plötzlich unzugänglich. Nutzer, egal ob Bürger, die an öffentlichen Konsultationen teilnehmen möchten oder Nutzer regionaler Dienste, werden mit der knappen Meldung „Wartung läuft“ konfrontiert..
Was ist der offizielle Ursprung dieses Ausfalls?
Die erste öffentliche Warnung kam aus der Präfektur Creuse. In einer Pressemitteilung berichtete sie von einem Computervorfall Im Ministerium für ökologischen Wandel kam es zu Vorfällen, ohne jedoch nähere Angaben zu Art und Ausmaß des Problems zu machen. Diese minimale Kommunikation lässt das Feld für alle Interpretationen offen.
Die zentralen Dienste des Ministeriums für ökologischen Wandel und territorialen Zusammenhalt befinden sich im Geschäftsviertel La Défense.
Bildnachweis: Benjamin Polge/Hans Lucas/AFP
Diese Situation hat ganz konkrete Konsequenzeninsbesondere für lokale Dienste wie das Departmental Territorial Directorate (DDT) oder das DDETSPP, die per E-Mail nicht mehr erreichbar sind. Nutzer werden daher gebeten, den telefonischen Kontakt zu bevorzugen. Das von AFP kontaktierte Ministerium schweigt vorerst, was die Zweifel an der genauen Art des Problems verstärkt.
Ist die Vermutung eines Computerangriffs glaubhaft?
Auch wenn derzeit keine offizielle Quelle dies bestätigt, kristallisierte sich schnell die Theorie böswilligen Handelns heraus. Ein Hacker behauptete in einem bekannten Kriminalforum schnell einen Cyberangriff gegen die Infrastruktur des Ministeriums. Obwohl diese Behauptung unbestätigt ist, nimmt sie eine viel besorgniserregendere Wendung bei der Veranstaltung.
Die Person behauptet, nicht nur die Websites lahmgelegt, sondern auch Datenbanken gestohlen zu haben Bewertungen. Es enthüllt Informationen über mehr als 8.000 Benutzer, darunter E-Mail-Adressen, Telefonnummern und verschiedene Unternehmenskennungen. Natürlich ist diese Aussage mit großer Vorsicht zu betrachten in Ermangelung einer offiziellen Bestätigung.

Wie passt diese Veranstaltung in den aktuellen Kontext?
Dieser Vorfall, ob technischer oder böswilliger Natur, ereignet sich in einem Klima digitaler Verwundbarkeit des Staates. Der Sommer war tatsächlich von einem massiven Datendiebstahl geprägt bei der Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFiP), die sich auf die Informationen von mehr als 700.000 Steuerzahlern auswirkte. Dieser jüngste Präzedenzfall macht Behörden und Öffentlichkeit besonders nervös.
Angesichts dieser Vervielfachung der Bedrohungen hat Premierminister Sébastien Lecornu kürzlich die National Information Systems Security Agency (Anssi) gebeten, eine „neue Cyber-Einheit“ zu bilden.. Das Ziel ist klar: eine schnellere und effizientere operative Reaktion zu ermöglichen angesichts der Offensiven gegen französische Institutionen.