Dropbox bestätigte, dass etwa 5.000 Menschen von einer Sicherheitsverletzung betroffen waren seiner Benutzer. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem 4. und 21. August. Im Zusammenhang mit dem Lenovo ID-SystemDurch die Ausnutzung konnten Angreifer auf Konten zugreifen und in weniger als einem Drittel der Fälle Dateien anzeigen und herunterladen.
Wie wurde die Sicherheitslücke ausgenutzt?
Die Schwachstelle stammt nicht direkt von Dropbox oder Lenovo, sondern von deren alter Integration.
Angreifer konnten mithilfe der E-Mail-Adresse eines bestehenden Dropbox-Benutzers eine Lenovo-ID registrieren. Aufgrund eines fehlerhaften E-Mail-Verifizierungsprozesses bei Lenovo war es nicht erforderlich, auf den Posteingang des Opfers zuzugreifen, um das Konto zu validieren.
Sobald diese Lenovo-ID erstellt war, konnten sie sich damit direkt beim zugehörigen Dropbox-Konto anmelden, ohne jemals das Passwort des Benutzers zu benötigen. Dropbox vertraute implizit dem von Lenovo bereitgestellten Authentifizierungstoken.
Es ist zu beachten, dass nicht alle kompromittierten Konten aktiviert wurden Zwei-Faktor-Authentifizierung, die gespart hätte.
Wenn Sie Dateien auf @Dropbox speichern, wurde diese möglicherweise zwischen dem 4. und 21. August kompromittiert.
Kurzfassung: Sie vertrauten @Lenovo, um Dropbox-Konten zu verbinden, und Lenovo hatte einen Fehler bei der E-Mail-Verifizierung. Erlauben Sie einem Angreifer, ein Lenovo-Konto zu erstellen, Ihr Dropbox-Konto hinzuzufügen und… pic.twitter.com/amqEZFbC1z– Justin Kalland (@justinkalland) 31. August 2026
Von Dropbox ergriffene Korrekturmaßnahmen
Dropbox hat die betroffenen Konten gesichert. Das Unternehmen beendete sofort alle über eine Lenovo ID authentifizierten Sitzungen und deaktivierte die Integration zwischen den beiden Diensten vollständig.
Um nun ein Konto zu verknüpfen, müssen Benutzer zunächst ihr Dropbox-Passwort eingeben, wodurch eine fehlende Verifizierungsebene hinzugefügt wird. Lenovo arbeitete seinerseits mit Dropbox zusammen, um das Risiko zu mindern, gab jedoch an, dass seine eigenen Kunden nicht betroffen seien.
Eine Untersuchung zur genauen Herkunft und Identität der Angreifer ist noch im Gange. Cybersicherheitsvorfall verdeutlicht die Gefahren von Single Sign-On (SSO)-Integrationen, die sich im Laufe der Zeit aufbauen und nicht regelmäßig überprüft werden.
Reuters – Bloomberg