Anfang 2027, wenn alle Augen auf den mit Spannung erwarteten Nova Lake gerichtet sein werdenIntel wird eine dritte Iteration seiner Raptor-Lake-Architektur aus dem Hut zaubern. Codename: Raptor Lake Next.
Der Ursprung seiner Existenz liegt ganz einfach in den steigenden Preisen für DDR5-Speicher, die größtenteils auf den unstillbaren Appetit der Rechenzentren auf KI zurückzuführen sind. Der zukünftige Prozessor soll direkt für Gamer und PC-Hersteller interessant sein, die einen sinnvollen Upgrade-Weg suchen, ohne ihre gesamten Komponenten austauschen zu müssen. Durch die Verlängerung der Lebensdauer des LGA 1700-SockelsIntel erreicht Millionen von Benutzern.
Warum setzt Intel auf ältere Technologie?
Die explosionsartige Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz hat zu beispiellosen Spannungen in den RAM-Produktionslinien geführt und die DDR5-Preise in die Höhe getrieben.
Für die breite Öffentlichkeit wird die Rechnung hoch. Intel beobachtete die Situation und sah eine goldene Chance: eine moderne, leistungsstarke Plattform anzubieten, die jedoch mit sehr erschwinglichem Speicher kompatibel ist. DDR4.
Diese Bewegung erinnert an die Strategie von AMDdas kürzlich seinen beliebten Ryzen 7 5800X3D neu auf den Markt gebracht hat auf der AM4-Plattformebenfalls basierend auf DDR4.
In jedem Fall geht es darum, eine riesige Benutzerbasis zu halten, indem man ihnen relevante und kostengünstige Update-Optionen bietet. Behalten Sie für Intel den LGA 1700-Sockel bei bleibt ein strategischer Rückzugsweg.
Damit stellt der Gründer sicher, kein Marktsegment dem direkten Konkurrenten zu überlassen, insbesondere nicht das der Gaming-Konfigurationen mit begrenzten Budgets.
Welche Konfigurationen können wir für die Raptor Lake Next-Reihe erwarten?
Nach Angaben des renommierten Insiders JaykihnIntel wird es besser machen als einfaches Recycling. Das neue Sortiment wird unter dem Banner Core 200 segmentiertohne das Suffix „Ultra“, was auf das Fehlen von NPU hinweist (Neural Processing Unit, ein Chip speziell für KI).
Wir würden also Core 7, Core 5 und Core 3 finden. Die Spitze des Korbs, ein Core 7, hätte bis zu 8 P-Cores (Leistungskerne) und 12 E-Kerne (effiziente Kerne) nach einer bewährten Hybridarchitektur.

Abgerundet wird das Sortiment durch Core 5 mit 8+8 Konfigurationen oder 6+4 Kerne und Core 3 mit 4 P-Cores für das Einstiegsmodell. Interessanterweise würde es keine Version mit 12 P-Cores wie bei den Bartlett-Lake-Chips geben.
Die eigentliche technische Neuheit läge im Cache-Management: Intel würde „asynchrone Cache-Slices“ einführen. Dadurch könnte ein Chip auch mit deaktivierten Kernen den gesamten L3-Cache nutzen Es befindet sich auf dem Chip (dem Siliziumchip) und steigert so die Leistung bestimmter Modelle.
Wie wird diese Reihe mit anderen Prozessoren koexistieren?
Raptor Lake Next ist nicht dazu gedacht, Prozessoren der 14. Generation oder zukünftige Nova Lakes zu ersetzen. Dabei handelt es sich um ein paralleles Angebot, eine Art „Service Lane“ für diejenigen, die nicht über die DDR5-Autobahn fahren wollen oder können.
Diese Chips werden auf dem Markt neben bestehenden Modellen existieren und eine glaubwürdige Alternative darstellen für neue Low-Budget-Konfigurationen und vor allem für die Aufrüstung bestehender PCs auf LGA 1700.
Motherboard-Hersteller haben bereits stillschweigend bestätigt, dass sie sich darauf vorbereiten, die Produktion von DDR4-kompatiblen LGA 1700- und AM4-Motherboards zu steigern.
Für den Endverbraucher sind das großartige Neuigkeiten: Es bedeutet mehr Auswahl und Druck auf die Preise. Intel bietet beides: Spitzeninnovation mit Nova Lake und wirtschaftliche Weisheit mit Raptor Lake Next.