Microsoft lüftet den Schleier über eine visuelle und funktionale Überarbeitung von Microsoft 365 Copilot. Über das Facelift hinaus soll das KI-Tool schneller, intuitiver und besser in den Alltag der Nutzer integriert werden.
Welche Änderungen sind angekündigt?
Die sichtbarste Veränderung ist die Abkehr von leuchtenden Farben für eine überwiegend schwarz-weiße, eher textuelle Oberfläche. Microsoft beschreibt diesen Ansatz als den Wunsch, Intelligenz zu schaffen, die sowohl intuitiv als auch diskret ist.
Mit dem Prinzip der progressiven Offenlegungwerden die Tools und Optionen nur dann angezeigt, wenn der Benutzer sie benötigt, wodurch eine Überlastung der Benutzeroberfläche vermieden wird. Der Eingabeaufforderungsbereich wird erweitert, um längeren Text und Formatierungen aufzunehmen.
Die Copilot-App soll schneller sein und doppelt so schnell laden, wobei die Ladezeiten um über 50 % reduziert werden..
Copilot lässt sich besser in Microsoft 365-Apps integrieren
Das Erlebnis wurde über die verschiedenen Anwendungen in Microsoft 365 hinweg vereinheitlicht. Anstelle verstreuter Zugriffspunkte befindet sich Copilot in einer zusammenhängenden Seitenleiste, egal ob in Word, Excel oder PowerPoint.
Dieser Bereich wird mit einem Bearbeitungspartner verglichen, der Änderungen direkt am Dokument vorschlagen oder anwenden kann.
Eine tiefere Integration zahlt sich aus, sagt Microsoft. Die Redmond-Gruppe meldet einen Anstieg der Copilot-Nutzung um 27 % in Word, 33 % in Excel, 43 % in PowerPoint und 30 % in Outlook.
Es ist auch möglich, die KI direkt aus einer Tabellenzelle oder Folie aufzurufen.
Nicht für die breite Öffentlichkeit
Das neue Design ist auf die professionelle Version von Copilot in M365 (für Produktivitäts-Apps) beschränkt. Die Consumer-Version von Copilot behält ihr farbenfroheres Erscheinungsbild bei, allerdings ist unklar, ob es in Zukunft noch Weiterentwicklungen geben wird.