Laut mehreren übereinstimmenden Quellen hat Apple hätte der Entwicklung neuer Versionen seines Vision Pro-Helms ein Ende gesetzt. Diese Abschaltung wäre die direkte Folge enttäuschender Verkaufszahlen des Modells mit dem Apple M5-Chipbelastet durch seinen Preis von 3499 Dollar und sein als unbequem empfundenes Gewicht.

Berichten zufolge konzentriert sich das Unternehmen nun auf leichtere Datenbrillen.

Gerüchte, insbesondere von MacRumors, deuten darauf hin, dass das Unternehmen aus Cupertino das engagierte Team diskret aufgelöst hat und stoppte die Arbeit an zukünftigen Iterationen des Headsets. Eine 180-Grad-Wendung für ein Produkt, das als das nächste angesehen wird. noch etwas » von Tim Cook.

Warum gilt das Apple Vision Pro als Fehlschlag?

Der Hauptgrund für dieses kommerzielle Scheitern lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Preis und Gewicht. Mit einem Preis von 3.499 US-Dollar richtete sich das Headset an eine Nische von Fachleuten und Entwicklern und schloss die breite Öffentlichkeit praktisch aus, auch wenn diese erste Generation als Technologiedemonstrator vor zukünftigen, allgemeineren Entwicklungen dienen sollte.

Zudem erwies sich das Gerät mit seinen rund 800 Gramm als zu schwer und unbequem für den längeren Gebrauch, ein gravierender Mangel, den auch die neuen Kopfbänder nicht beheben konnten.

Die Zahlen sprechen für sich: rund 600.000 verkaufte Einheiten Insgesamt das prestigeträchtige Apple Vision Pro blieb ein Produkt mit begrenzter Verbreitung, selbst unter Entwicklern und Unternehmen.

Um die Dinge ins rechte Licht zu rücken: Apple verkauft jedes Jahr Hunderte Millionen iPhones. Interne Quellen sprechen sogar von einer ungewöhnlich hohen Rücklaufquotewas als Brüskierung für ein Unternehmen angesehen werden kann, für das die Benutzererfahrung oberste Priorität hat.

Welche Konsequenzen ergeben sich für Entwicklungsteams?

Die unmittelbarste Folge dieser Enttäuschung wäre die Auflösung der Vision Products Groupdie speziell für dieses Projekt erstellte Entität. Dabei handelte es sich jedoch nicht um Entlassungen, sondern um eine interne Umstrukturierung.

Berichten zufolge hat Apple einen Großteil des Vision Pro-Headset-Teams neu zugewiesen hin zu anderen strategischen Horizonten, insbesondere der Entwicklung von Siri. Mike Rockwell, der das Vision Pro-Projekt leitete, übernahm im Jahr 2025 auch die Leitung der Siri-Teams.

Apple Vision Pro dualer virtueller 4K-Bildschirm

Dies deutet auf eine Synergie der Talente hin um Apples künstliche Intelligenz zu stärkenwährend in diesem Bereich die Konkurrenz groß ist. Andere Ingenieure wären auf ein vernetztes Brillenprojekt umgeleitet wordenein Produkt mit einem viel zugänglicheren Formfaktor.

Gibt Apple wirklich Spatial Computing und Virtual Reality auf?

Ein Stopp der Entwicklung des Vision Pro würde daher nicht den Tod von Apples Ambitionen in diesem Segment bedeuten. Es ist eher ein strategischer Bruch und ein Drehpunkt.

Das Unternehmen erkennt implizit an, dass die aktuelle Technologie es nicht ermöglicht, das ideale Produkt zu entwickeln: ein Gerät, das leicht, leistungsstark und erschwinglich ist. Das visionOS-Betriebssystem (das Betriebssystem des Headsets) wird weiterhin aktualisiert und das Software-Ökosystem bleibt aktiv.

Apple Vision Pro VisionOS 2

Anstatt an einem wenig überzeugenden Format festzuhalten, würde Apple seine Virtual-Reality-Strategie ändern hin zu einem leichteren Format. Das nächste Produkt könnte sein „ Smart-Brille » ähnlich Ray-Ban Meta, mit Kameras und KI-Funktionen, aber ohne integrierten Bildschirm zunächst einmal.

Das Unternehmen befindet sich daher im „Wartemodus“, während Batterie-, Bildschirm- und Prozessortechnologien mit seiner ursprünglichen Vision Schritt halten können.

Welche Zukunft hat Apples Vision-Reihe?

Kurzfristig ist die Zukunft unklar. Das M5-Modell bleibt im Verkauf, aber mit einer neuen Pro-Version sollte man erst in einigen Jahren rechnen. Apple scheint eine schmerzhafte Lektion gelernt zu haben: selbst mit der besten Technologie der Welt, wie zum Beispiel der schlechten Latenz Bewegung-zu-Photon (die ultraschnelle Reaktionszeit zwischen der Bewegung des Kopfes und dem Display) nahezu perfekt, Ergonomie und Preis bleiben die Richter des Friedens für den Verbraucher.

Das Unternehmen wird sich wahrscheinlich auf seine Datenbrillen konzentrieren, um ein Ökosystem aufzubauen und die Öffentlichkeit daran zu gewöhnen, Technologie im Gesicht zu tragen. Die Rückkehr eines Apple Vision Pro Die zweite Generation ist nicht für morgen.

Dies wird nur dann stattfinden, wenn das Unternehmen alle Kriterien erfüllen kann, einschließlich Komfort und Geldbeutel. Es handelt sich also weniger um eine Aufgabe als vielmehr um eine Zwangsbrachlegungbis die Technologie es ermöglicht, das Versprechen ohne Kompromisse einzulösen.

Quelle :
MacRumors