Die Verbraucherschutzorganisation Public Interest Research Group (PIRG) hat mit ihrer Studie „Failing The Fix“ eine besonders vernichtende Analyse des Zustands der Tech-Branche veröffentlicht. Durch die Zusammenstellung und Gewichtung von Daten aus französischen und europäischen Reparierbarkeitsindizes liefert der Bericht ein kompromissloses Porträt der Strategien der Hersteller. Die beiden größten Verkäufer der Welt, Apple und Samsung, werden für ihre Praktiken ausgezeichnet.
Wer sind die großen Gewinner und Verlierer in diesem Ranking?
Für SmartphonesMotorola liegt mit einer hervorragenden Note (B+) an der Spitze, während Google mit einem C- davonkommt. Weit, weit abgeschlagen finden wir Samsung (D) und Apple, das mit einem fast beschämenden D- das Schlusslicht bildet. Eine Situation, die eine erhebliche Lücke verdeutlicht zwischen Marken.
Bei Laptops ist der Trend ähnlich. Auf dem Podium stehen Asus (B+) und Acer (B), die für ihre zugänglicheren Geräte gelobt werden. Im Gegensatz dazu sind Apple (C-) und Lenovo (C) die Schlusslichter. Offensichtlich ist die Größe des Unternehmens kein Grund zur Vorbildfunktion in diesem Bereich.
Wie wurde diese Studie durchgeführt?
Zur Erstellung des Rankings hat die PIRG nicht nur Zahlen erhoben. Der Verein wandte ein eigenes Rezept an. Es nutzte bestehende Indizes wie den neuen europäischen EPREL-Index (die europäische Produktdatenbank für die Energiekennzeichnung), entschied sich jedoch dafür, der einfachen Demontage mehr Gewicht beizumessen.. Je weniger Kleber und spezielle Werkzeuge, desto besser ist die Note. Diese Studie legt den Schwerpunkt auf die Reparaturfähigkeit Alltagsgeräte.

Noch pikanter ist, dass die PIRG eine politische Dimension integriert hat. Eine militante Strafe wurde Unternehmen zugeschrieben, die sich aktiv gegen Gesetze zum „Recht auf Reparatur“ einsetzen. Eine Entscheidung, die Apple und Samsung, beide Mitglieder von Berufsverbänden, die gegen diese Gesetzgebung sind, schwer bestraft. Einige methodische Vorurteile sollten beachtet werdenB. die variable Anzahl getesteter Geräte pro Marke oder das Fehlen der Ersatzteilkosten in der Endberechnung.
Sollten wir Reparierbarkeit und Zuverlässigkeit gegenüberstellen?
Hier wird die Analyse komplexer. Im Fall von Appleder roten Laterne in diesem Ranking, sind die Maschinen zwar ein echtes Problem bei der Reparatur, mit Software-Sperren und einer oft exorbitanten Reparaturrechnung, aber sie sind auch für ihre langfristige Zuverlässigkeit bekannt.

Lässt man Unfälle außer Acht, benötigt ein MacBook oder ein iPhone statistisch gesehen weniger Eingriffe als ein konkurrierendes Einsteigergerät. Hervorragendes Software-TrackingZu dieser Langlebigkeit trägt auch . mit Sicherheitsupdates für mehr als fünf Jahre bei. Indem der PIRG-Bericht sich auf die Aufschlüsselung konzentriert, ignoriert er daher einen Teil der Gleichung: die allgemeine Nachhaltigkeit. Die Botschaft bleibt jedoch kraftvoll: Selbst die zuverlässigsten Produkte sollten so konzipiert sein, dass sie leicht repariert werden können. Gleiche Kritik von Samsung, das auf seinen Smartphones eine Softwareüberwachung für bis zu 7 Jahre Updates anbietet
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welches Smartphone ist laut diesem Bericht am einfachsten zu reparieren?
Laut der PIRG-Studie handelt es sich dabei um Smartphones der Marke Motorola sind am einfachsten zu reparieren und erhalten die höchste Note in der Rangliste (B+).
Warum erhält Apple eine so schlechte Reparierbarkeitsbewertung?
Apple wird aus mehreren Gründen abgestraft: Das komplexe Design seiner Geräte erschwert die Demontageder Einsatz von Softwaresperren und seine aktive Lobbyarbeit gegen Gesetze, die darauf abzielen, Verbrauchern das Recht auf Reparatur zu erleichtern.