Google zog seine Einladungen heraus. Der Termin ist für den 12. August 2026 in New York zur „Made by Google“-Konferenz vereinbart, auf der endlich die neue Generation von Heim-Smartphones vorgestellt wird. Doch bereits wenige Stunden vor der Ankündigung trübten massive Leaks die Spannung. Die europäische Preisliste und die Konfigurationen des Sortiments sind in der Öffentlichkeit und bestätigen einen Grundtrend: das Ende einer Ära. Der Mountain View-Riese gibt seine zugänglichste Version auf, da er von der Speicherkomponenten-Krise betroffen ist, und überprüft seine Kopie eingehend.
Ist diese Preiserhöhung real oder nur ein Taschenspielertrick?
Die Antwort ist komplex. Auf dem Papier wird der erste Preis für ein Pixel 11 angezeigt ist viel höher: 999 CHF, verglichen mit 899 CHF für das Pixel 10 im letzten Jahr. Hundert Euro mehr. Abgesehen davon, dass Google einen bekannten Trick ausgenutzt hat, der von Apple weithin populär gemacht wurde. Für diesen Preis verdoppelt sich der Basisspeicher von 128 GB auf 256 GB. Eine clevere Art, die Pille weiterzugeben. Es ist ein ziemlich cleverer buchhalterischer Schachzug. Kosten zu absorbieren.
Habe ich meine Einladung zu einem Google Pixel-Event der nächsten Generation am 12. August erhalten? pic.twitter.com/Hw3ChVTkzH
– Marques Brownlee (@MKBHD) 7. Juli 2026
Wenn wir also vergleichen, was vergleichbar ist, geschieht die Magie. Ein Pixel 11 mit 256 GB kostet 999 Euro, genau der gleiche Preis wie das Pixel 10 mit 256 GB. Gleiche Logik für das Pixel 11 Pro. Das Problem ist, dass dieser Preis steigt getarnt bestraft alle, die diesen zusätzlichen Platz nicht brauchten. Für sie die Eintrittskarte tatsächlich um 100 CHF erhöht, alternativlos.
Bei welchen Modellen kommt es zu einer echten Preiserhöhung?
Bei den hochwertigsten Modellen funktioniert der Marketing-Trick nicht mehr. Für die Versionen Pro XL und Pro Fold erhöht sich die Rechnung kurzerhand. Die Erhöhung um 100 CHF ist klar und direkt auf allen Konfigurationen, ohne Speichervergütung auf Einstiegsebene verdoppelt. Das Segment der ganz großen Formate und das Falten wird daher objektiv teurer.
Hier ist die Preisliste, die für den europäischen Markt entsteht:
- Pixel 11: 999 CHF (256 GB), 1.129 CHF (512 GB)
- Pixel 11 Pro: 1.199 CHF (256 GB), 1.329 CHF (512 GB), 1.589 CHF (1 TB)
- Pixel 11 Pro XL: 1.399 CHF (256 GB), 1.529 CHF (512 GB), 1.789 CHF (1 TB)
- Pixel 11 Pro Fold: 1.999 CHF (256 GB), 2.129 CHF (512 GB), 2.389 CHF (1 TB)
Was wissen wir sonst noch über die Präsentation vom 12. August?
Über die Preise hinaus werden auf der Veranstaltung mehrere neue Funktionen vorgestellt. Die gesamte Produktreihe wird mit dem hauseigenen Tensor-G6-Chip betriebenwas eine Leistungssteigerung verspricht. Designtechnisch erwarten wir dünnere Bildschirmränder und eine Neugestaltung des hinteren Fotoblocks. Dies würde eine faszinierende Innovation integrieren, das „Pixel Glow“, eine Benachrichtigungs-LED farbig, der den als wenig nützlich erachteten Temperatursensor ersetzen würde.
Auch neue Farben stehen auf dem Programm, mit neuen Namen wie „Fuchsia“ oder „Moss“. Die Konferenz, die ausnahmsweise am Abend in New York (d. h. um Mitternacht in Frankreich) stattfinden wird, wird den Zeitplan bestätigen: Eröffnung der Vorbestellungen ab sofort am 12. August, für eine effektive Vermarktung ab 20. August. Höchstens ein Monat Wartezeit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann ist das offizielle Erscheinungsdatum des Pixel 11?
Die Vorbestellungen für die gesamte Pixel-11-Reihe beginnen unmittelbar nach der Konferenz am 12. August 2026. Die allgemeine Verfügbarkeit im Geschäft und die ersten Lieferungen sind für den 20. August 2026 geplant.
Warum verzichtet Google auf 128 GB Speicher?
Diese strategische Entscheidung ermöglicht es Google, sein Angebot an die High-End-Konkurrenz anzupassen, bei der 256 GB zum Standard werden. Dadurch lässt sich auch ein höherer Einstiegspreis rechtfertigen, um die steigenden Kosten für Komponenten, insbesondere für RAM, auszugleichen.