Alpitronic hat gerade einen großen Durchbruch für sein Ladesystem HYC1000 präsentiert. Der neue „HP Dispenser“ ist eine kleine Revolution für sich. Dadurch kann enorme Leistung, die bisher über den MCS-Anschluss (Megawatt Charging System) für schwere Nutzfahrzeuge reserviert war, über den CCS-Anschluss (Combined Charging System) geleitet werden, der in fast allen Elektroautos in Europa zu finden ist. Alles dank extremer Flüssigkeitskühlung. Das Ziel ist einfach: Beseitigen Sie die Angst vor der Ladezeit auf langen Fahrten.

Wie gelang Alpitronic diese technische Meisterleistung?

Das Geheimnis liegt nicht nur im Terminal, sondern in der intelligenten Systemarchitektur. Der HYC1000 ist ein dezentrales System. Die Leistung ist nicht im Verteiler selbst untergebracht, sondern in einem Zentralschrank (Power Cabinet) von einem Megawatt, der sie dynamisch auf die verschiedenen Lastpunkte verteilt. Der neue HP Dispenser monopolisiert zwei der acht Ausgänge dieses Schranks, um bis zu 1000 kW zu konzentrieren auf ein einzelnes Fahrzeug.

Dieser modulare Ansatz bietet Betreibern enorme Flexibilität. Sie können die Terminaltypen am selben Standort kombinieren, um allen Anforderungen gerecht zu werden. Stellen Sie sich eine Station vor mit:

  • Drei klassische Verteiler mit zwei CCS-Steckdosen bis jeweils 600 kW.
  • Ein HP Dispenser speziell für ultraschnelles Laden mit seiner einzelnen 1000-kW-Steckdose.

Diese Konfiguration ermöglicht die gleichzeitige Bedienung von sieben Fahrzeugen, darunter eines mit Alpitronic-Geschwindigkeit Bisher unveröffentlichte Informationen zu diesem Standard. Eine Leistung, die wahrscheinlich durch eine Zusammenarbeit mit Geräteherstellern wie Phoenix Contact ermöglicht wurde, deren „Charx connect professional“-Stecker den Spezifikationen und der Optik zu entsprechen scheint.

Was ändert sich dadurch konkret für den Autofahrer?

Für die glücklichen Besitzer eines kompatiblen Fahrzeugs ist der Gang zum Terminal eine echte Erleichterung. Keine langen Kaffeepausen mehr. Wir sprechen hier von einem Stopp von weniger als 10 Minuten weitgehende Autonomie zurückzugewinnen. Es ist eine echte Meisterleistung, die endlich die richtige Richtung einschlägt elektrisch über die Geschwindigkeit eines Stopps an der Pumpe. Dies ist ein massives Argument, um selbst die größten Skeptiker zu überzeugen.

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Diese Technologie hat sich unter extremen Bedingungen bewährt. Ein Prototyp kam insbesondere bei einem Rekordtest auf der Rennstrecke von Nardò zum Einsatz, wo er eine Spitzenleistung von 1041 kW erreichte. Die Botschaft ist klar: Die Technologie ist ausgereift und einsatzbereit. Der Einsatz wird in Europa beginnen, bevor die Ankunft in Nordamerika für 2027 geplant ist.

Ist diese Technologie einer Automobilelite vorbehalten?

Zunächst nur wenige Elektrofahrzeuge Sehr hochwertige Geräte können einer solchen Leistung standhalten. Wir denken an Modelle wie den Zeekr 7 GT (450 kW) oder den Denza Z9GT von BYD. Der Großteil der aktuellen Flotte wird diese 1000 kW nicht voll ausnutzen. Es ist offensichtlich.

Allerdings wechselt der Flaschenhals die Seite : Er ist nicht mehr das Terminal, sondern das Auto. Diese Innovation setzt die Automobilhersteller unter Druck, 800-V- oder sogar 1000-V-Architekturen und Batterien zu integrieren, die in der Lage sind, diese Energie aufzunehmen. Darüber hinaus könnte dieser CCS-„Super-Charger“ auch für Nutzfahrzeuge interessant sein, die noch nicht auf den MCS-Standard umgestellt haben, und ihnen den Zugang zum Megawatt-Laden ermöglichen. ohne den Standard zu ändern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es für jedes Auto 1000 kW Leistung?

Nein, absolut nicht. Das Fahrzeug muss mit einer elektrischen Architektur (typischerweise 800 V oder mehr) und einer Batterie ausgestattet sein, die speziell für die Aufnahme dieser Ladeleistung ausgelegt ist. Das Terminal passt sich immer der maximalen Kapazität des angeschlossenen Autos an.

Wann werden wir diese ultraschnellen Terminals in Frankreich sehen?

Alpitronic bringt den HP Dispenser erstmals auf den europäischen Markt. Abhängig von den Entscheidungen der großen Ladenetzbetreiber können wir davon ausgehen, dass in den kommenden Monaten erste Beispiele auf großen Autobahnen erscheinen werden.