Google bestätigt die Implementierung seines Android-Entwicklerverifizierungssystems. Die Initiative wurde letztes Jahr angekündigt, um die Sicherheit des Ökosystems zu stärken.

Die erste Phase des Einsatzes wird Ende September in vier Pilotländern beginnen: Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Das Ziel bleibt, die Anonymität böswilliger Akteure zu beenden, die schädliche Anwendungen veröffentlichen.

Ein neues Verifizierungssystem

Ab Juni dieses Jahres führt Google einen neuen Android Developer Verifier-Dienst ein auf den meisten zertifizierten Android-Geräten ab Version 8.0.

Dieser Dienst, der je nach Land bis zur Aktivierung inaktiv bleibt, hat die einzige Aufgabe, zu überprüfen, ob eine Anwendung tatsächlich bei einem Entwickler registriert ist, dessen Identität bestätigt wurde.

Die Verifizierung gilt nicht nur für den Google Play Store, sondern auch für mehrere Stores Anwendungen von Drittanbietern. Die Liste umfasst derzeit Samsung (Galaxy Store), Xiaomi (GetApps), Honor (HONOR App Market) sowie den OPPO App Market, Palm Store und V-Appstore.

Der Bereitstellungsplan

Nach der Einführung des Dienstes im Juni wird es im Juli die Einführung neuer APIs für Entwickler und einen frühen Zugriff auf begrenzte Vertriebskonten geben. Im August werden diese Konten und die APIs weltweit verfügbar sein, ebenso wie der erweiterte Ablauf, der es erfahrenen Benutzern ermöglicht, die Sperre unter bestimmten Bedingungen zu umgehen.

Der 30. September 2026 markiert den entscheidenden Termin, an dem die Registrierung in den vier Zielländern verpflichtend wird. Andernfalls können die Anwendungen nicht mehr einfach installiert werden.

Nach dem Sammeln von Feedback plant Google eine weltweite Ausweitung dieser Anforderung ab 2027.

Ein erweiterter Feed mit Warnungen

Für Konten mit eingeschränkter Verbreitung ist kein staatlicher Ausweis erforderlich und die gemeinsame Nutzung von Apps auf bis zu 20 Geräten ist möglich. Beim berühmten Advanced Flow könnten mehrere Warnungen und ein Timeout abschreckend wirken für Seitenbeladung.