Ende Juni und Ende Juli das Computersystem der Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFiP) erlitt schwerwiegende Eingriffe. Rohes Ergebnis: Die Informationen Tausender Benutzer wurden abgeschöpft. Seit einigen Tagen erhalten die Opfer eine offizielle Benachrichtigung. Matignon versucht mit einer Notfallsitzung unter der Leitung von Sébastien Lecornu, die Kontrolle zurückzugewinnen, während die Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen betrügerischer Entnahmen einleitet. Diese beispiellose Situation zwingt die Exekutive, sofortige Antworten zu fordern.

Welche Informationen werden von Hackern gestohlen?

Die digitale Beute ist besonders reichhaltig. Angreifer erbeuteten riesige Mengen an Steuerdaten ohne Bercys internen Alarm auszulösen. Für Privatpersonen, Nachnamen, Vornamen und die gefürchtete Referenzsteuereinkunft sind jetzt in der Natur unterwegs.
Auch der Familienquotient ist von diesem klaffenden Leck betroffen.

Der Vorfall macht auch vor den einfachen Bürgern nicht halt. Dieser Hack Das Ausmaß trifft auch die Berufswelt, wenngleich der Schaden ein anderer ist. Unternehmen kommen ungestraft davon, Schwachstellen zu beheben und ihre SIREN-Nummern (Business Directory Identification System). Identitätsdiebstahl bedroht mittlerweile Hunderttausende potenzielle Opfer.

Wie reagiert die Regierung auf den Notfall?

Die Führungskraft versucht, die Kommunikation zu blockieren so schnell wie möglich. Sébastien Lecornu leitet ab heute eine CIC (Interministerielle Kriseneinheit) per sicherer Videokonferenz. Dabei geht es vor allem darum, die Informationen an die Opfer gezielt zu koordinieren bevor in der öffentlichen Meinung Panik ausbricht.
Die Staatsspitze muss dieses digitale Feuer dringend in den Griff bekommen.

Ministerium-Wirtschaft-Finanzen-Bercy

Konfrontiert mit diesem Cyberangriff Besonders anspruchsvoll fordert Minister David Amiel eine vollständige Prüfung der staatlichen Infrastruktur. Der Staat gibt halbherzig zu, dass sich im Laufe der Jahre hohe technische Schulden angehäuft haben. Versprechen einer Haushaltsstärkung Reichen 200 Millionen Euro für die Modernisierung veralteter Server? Wir können berechtigterweise daran zweifeln. Politische Ankündigungen treffen oft auf die harte Realität von IT-Einsätzen.

Ist ein Scheitern des digitalen Staates zu befürchten?

Der heutige Vorfall ist leider kein Einzelfall. Auch Public Health France und INSEE (Nationales Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien) waren in diesem Jahr erschüttert, ebenso wie eine Reihe von Sportverbänden, die dem Sportministerium unterstellt sind. Lücken in unserer öffentlichen Verwaltung scheinen sich in einem sehr besorgniserregenden Tempo anzuhäufen. Auch sozialistische Senatoren fordern eine parlamentarische Untersuchungskommission Licht in die Sache zu bringen.

Gewählte Beamte wollen verstehen, ob strukturelle Schwachstellen zwischen all diesen jüngsten Vorfällen bestehen. Digitale Sicherheit Leider gleicht das Land immer mehr einem Haus ohne Türen. Ein Angreifer bekannte sich auch zu dem Einbruch an diesem Wochenendeder behauptet, von der einfachen Verlockung des Gewinns motiviert zu sein. Netzwerkexperten sind sich einig, dass ein wirklicher staatlicher Schutz jahrelange harte Arbeit erfordern wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer ist von diesem Massendiebstahl betroffen?

Fast 678.000 Privatpersonen und Unternehmen sind auf Steuerplattformen registriert. Sie werden alle einzeln von der Verwaltung kontaktiert.

Was sind die betroffenen Steuerzahler gefährdet?

Die Hauptgefahr bleibt Identitätsdiebstahl und gezielte Phishing-Versuche unter Ausnutzung von Referenzsteuereinnahmen.