Dies ist eine wiederkehrende Beschwerde unter Spotify-Nutzern : Empfehlungen verunreinigt durch Kinderschlaflieder, eine abendliche Playlist oder weißes Rauschen zum Einschlafen. Um auf diese Frustration zu reagieren, bietet Spotify an, mit einer Geschmacksprofilfunktion die Kontrolle über seinen Algorithmus zurückzugewinnen.
Wie funktioniert das Geschmacksprofil?
Die Funktion ermöglicht Benutzern den Zugriff auf eine Benutzeroberfläche, die ihre Hörgewohnheiten, einschließlich Musik, Podcasts und Hörbücher, zusammenfasst. Dieses Geschmacksprofil listet nicht nur Lieblingskünstler auf, sondern zeigt auch Trends auf, wie zum Beispiel eine aufkommende Auseinandersetzung mit Alternative Rock der 90er Jahre.
Die erste Bereitstellung einer Betaversion wird sich in den kommenden Wochen auf Premium-Abonnenten in Neuseeland auswirken. Der Zugriff erfolgt über ein spezielles Symbol im Profil. Sollte etwas nicht dem Geschmack entsprechen, kann der Nutzer dies direkt melden.
Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es?
Die eigentliche Veränderung liegt in der Möglichkeit, den Algorithmus manuell zu trainieren. Ein Dialogfeld bietet klare Anweisungen in natürlicher Sprache. Ein Nutzer könnte beispielsweise nach „mehr Hip-Hop“ oder „weniger melancholischen Liedern“ fragen.
Anfragen können kontextbezogener sein, z. B. „Ich trainiere für einen Marathon und möchte fröhlichere Lieder.“ Spotify passt dann die Startseite und die Vorschläge in Echtzeit an die neuen Anweisungen an.
Dieser Ansatz ähnelt der „Prompted Playlist“.mit dem bereits erklärten Wunsch, die Kontrolle über den Algorithmus zu geben.