Nach Jahren der Vorherrschaft auf dem Markt für Falt-Smartphones steuert das koreanische Unternehmen eine neue technologische Grenze an. Übereinstimmende Berichte aus südkoreanischen Quellen bestätigen, dass aktive Gespräche zwischen Samsungs Mobilsparte und seinem Display-Arm Samsung Display im Gange sind..
Die Herausforderung ist groß: Bereiten Sie sich auf die Massenproduktion rollbarer OLED-Panels vor zur Kommerzialisierung bis 2028. Sie könnten die faltbaren Bildschirme des Galaxy Fold und Flip ablösen und eine neue Segmentierung unter den faltbaren Smartphones eröffnen.
Wann können wir wirklich mit dem ersten rollbaren Smartphone von Samsung rechnen?
Die Roadmap scheint nun für die erste Hälfte des Jahres 2028 festgelegt zu sein. Diese Frist ist der Höhepunkt mehrjähriger Forschung und Prototypenentwicklung.
Laut Omdia-AnalystenDas erste Modell würde über ein 10-Zoll-Panel im 16:9-Format verfügenmit einer beeindruckenden Pixeldichte von 441 ppi (Pixel pro Zoll).
Dabei handelt es sich nur um einen ersten Schritt, denn bereits für 2030 wäre ein Modell der zweiten Generation geplant, was ein Hinweis auf eine langfristige Strategie beim Vorläufer der Falt-Smartphones wäre.
Wir müssen bedenken, dass dies nicht der erste Versuch des koreanischen Riesen ist. Auf der CES 2023 stellte das Unternehmen sein Flex-Hybrid-Konzept vorein Paravent, der Falten und Rollen kombiniert.
Kurz darauf der Rollable Flex vorgestellt, eine Technologie, mit der sich die Anzeigefläche bis auf das Fünffache ihrer ursprünglichen Größe vergrößern lässt. Diese Demonstrationen waren keine einfachen Stilübungen, denn sie legten die technischen Grundlagen für zukünftige rollbare Bildschirme die unsere Geräte ausrüsten wird.
Wie funktioniert dieser Bildschirm und was sind seine Vorteile?
Die Idee ist einfach, bleibt aber technisch komplex. Im Gegensatz zu einem faltbaren Smartphone, das um ein sichtbares Scharnier schwenkt, ist der aufrollbare Bildschirm im Inneren des Gehäuses untergebracht.
Dann entfaltet es sich seitlich, wie ein altes Pergament oder eine Filmrolle. Der Hauptvorteil besteht darin, dass die Dickenbeschränkung durch das Scharnier und die Überlagerung zweier Gehäusehälften entfällt. Dies führt zu einem möglicherweise viel feineren Gerät. einmal geschlossen.

Der zweite große Vorteil wäre das Fehlen einer Mittelfaltedieser leichte Rückgang ist bei aktuellen Paravents immer noch spürbar. Durch das Umwickeln eines inneren Zylinders erfährt das OLED-Panel eine sanftere Krümmung und besser verteilt.
Das Konzept bietet die Magie eines großen Bildschirms, der buchstäblich im Taschenformat verschwindet und ein Smartphone mit einer einzigen fließenden Geste in ein Tablet verwandelt. Dies ist ein ergonomisches Versprechen, das Klappmodelle nur skizziert haben.
Im Moment nur Samsung scheint über die industriellen Ressourcen zu verfügen, um ein solches Projekt zu verwirklichen.
Welche technischen Hürden müssen überwunden werden?
Wenn die Vision attraktiv ist, ist der Weg zur Kommerzialisierung voller Fallstricke. Die Hauptschwierigkeit liegt in der Nachhaltigkeit. Das OLED-Panel muss tausende Auf- und Abwickelzyklen überstehen, ohne dass sich seine Pixel verschlechtern.
Die Struktur muss außerdem eine perfekte Ebenheit gewährleisten, sobald der Bildschirm aufgestellt ist, und gleichzeitig eine perfekte Gleichmäßigkeit von Farben und Helligkeit gewährleisten. Dies ist eine immense mechanische und optische Herausforderung.

Der interne Lagermechanismus muss robust, kompakt und über mehrere Jahre im täglichen Einsatz zuverlässig sein. Es muss den Zug- und Biegebeanspruchungen standhalten, die auf die Platte wirken, die von Natur aus äußerst fragil ist.
Das Unternehmen hat bereits wertvolle Erfahrungen bei der Lieferung rollbarer Screens gesammelt des ThinkBook Plus Gen 6 von Lenovo, ein Nischen-Laptop, der für mehr als 4000 Euro verkauft wurde. Dieser Testlauf bestätigte die Machbarkeit der Technologie, aber auch ihre derzeit sehr hohen Kosten.
Warum setzt Samsung jetzt auf rollbare Bildschirme?
Diese Beschleunigung lässt sich aus einem strategischen Grund erklären: immer einen Schritt voraus zu sein. Der faltbare Smartphone-Markt, den Samsung weitgehend eingeleitet, sieht chinesische Konkurrenz, insbesondere BOEgewinnen Sie an Dynamik und erobern Sie Marktanteile mit günstigeren Lösungen.
Der Anteil von Samsung Display an Faltpanels sank von 41,8 % auf 27 % innerhalb weniger Monate, während BOE die Führung übernahm.
Diesem Druck sind rollbare Bildschirme ausgesetzt stellen ein Neues dar technologischer Wall „Ihre Herstellungskomplexität ist viel höher als die von Faltschirmen, was eine Markteintrittsbarriere darstellt, deren Überwindung für die Konkurrenz Jahre dauern wird.“
Durch die Beherrschung dieser Technologie sichert sich Samsung nicht nur einen großen Wettbewerbsvorteil, sondern diktiert auch Marktstandards und etabliert sich als wesentlicher Lieferant der nächsten Generation flexibler Bildschirme.