Der Browser führt eine neue Version seiner Flaggschiffanwendung Opera One einkonzentrierte sich auf die Verbesserung des Benutzererlebnisses für Video-Streaming und Online-Konferenzen. Dieses Update, das auf Chromium 146 aufbaut, zielt darauf ab, Multimedia-Multitasking zu vereinfachen durch die Integration von Tools, die bisher oft Erweiterungen von Drittanbietern erforderten. Zwei wichtige Neuerungen kennzeichnen diese Entwicklung: die Integration beliebter Dienste und ein neu gestaltetes Audiomanagement.

Wie werden Streaming-Plattformen integriert?

Um Benutzern, die mit mehreren Inhalten jonglieren, das Leben zu erleichtern, bietet Opera direkten Zugriff auf YouTube und Twitch in seiner berühmten Seitenleiste. Diese Browsersignatur ermöglicht nun das Öffnen dieser Plattformen in einem speziellen Bereich, ohne dass zwischen Registerkarten navigiert werden muss. Ziel ist es, den Durchgang flüssiger zu gestalten von einer Aufgabe zur nächsten wechseln, beispielsweise während der Arbeit einem Tutorial folgen.

Auf die Ergonomie wurde besonders viel Wert gelegt. Das Videopanel kann zur nebeneinanderliegenden Betrachtung angeheftet werden mit der Hauptregisterkarte. Es besteht auch die Möglichkeit, das Video über die Funktion „Video Popout“ abzutrennen und in ein schwebendes Fenster zu verwandelnoder Picture-in-Picture, das sich für mehr Komfort frei auf dem Bildschirm bewegen lässt.

Was ist diese neue Audiofunktion?

Die bemerkenswerteste Neuerung ist zweifellos die Einführung des „Volume Booster“, eines nativen Lautstärkeverstärkers. Der Opera-Browser präsentiert sich als erster Browser ein solches Tool zu integrieren, ohne eine Erweiterung durchführen zu müssen. Mit dieser Funktion können Sie den Ton verstärken Audio- oder Videoinhalte bis zu 500 %, eine ideale Lösung für Aufnahmen mit geringer Tonqualität.

Der Hauptvorteil besteht darin, dass Sie nicht mehr auf Erweiterungen angewiesen sind was zu Stabilitätsproblemen führen kannSicherheitswarnungen oder Bugs im Vollbildmodus. Die Steuerung erfolgt per TabDies ermöglicht es beispielsweise, die Hintergrundmusik auf 5 % zu belassen, während eine Konferenz auf 500 % erhöht wird. Um es zu aktivieren, bewegen Sie einfach den Mauszeiger über das Lautsprechersymbol auf der entsprechenden Registerkarte.

Opera Volume Booster

Welche weiteren Produktivitätsverbesserungen gibt es?

Über Ton und Streaming hinaus: Picture-in-Picture (PiP)-Modusoder „Video Popout“, wurde ebenfalls optimiert. Es ist jetzt mit allen Videokonferenzseiten kompatibeleinschließlich Zoom, und funktioniert nahtlos mit Plattformen wie YouTubewas es einfacher macht, Besprechungen zu verfolgen und gleichzeitig andere Dokumente zu konsultieren.

Die Verwaltung dieser Funktionalität wurde verfeinert. Die automatische PiP-Aktivierung ist keine globale Einstellung mehr, sondern kann Site für Site gesteuert werdenwas mehr Flexibilität bietet. Auch die Ästhetik kommt nicht zu kurz, denn das schwebende Fenster passt sich nun dem gewählten grafischen Thema an vom Benutzer in Opera One aus Gründen der Konsistenz.

Quelle :
Oper