Im unaufhörlichen Strom der Bilder, die wir erhalten, Fakten von Fiktionen zu unterscheiden, ist zu einer echten täglichen Herausforderung geworden. Google ist sich dieses Problems bewusst bereitet die Integration eines leistungsstarken Verifizierungstools in das Herzstück seiner Messaging-Anwendung vor. Diese Initiative ist im Code der neuesten Beta zu finden und soll für die dringend benötigte Klarheit sorgen über den Ursprung gemeinsamer Bilder in einer Zeit, in der digitale Kreationen unsere privaten Gespräche überschwemmen.

Wie wird diese KI-Bilderkennung funktionieren?

Quellcode-Analyse der Anwendung, genauer gesagt der Beta-Version „messages.android_20260611_04_RC00.phone.openbeta_dynamic“, geben Aufschluss über die Absichten von Google. Das Unternehmen plant, sich auf die Standards der Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) zu verlassen. Mit diesem technischen Protokoll können Sie die Metadaten einer Datei überprüfen um seiner Geschichte und Authentizität nachzuspüren.

Konkret geht es um die Google Messages-Anwendung wird in der Lage sein, diese „Inhaltskennungen“ zu lesen, um festzustellen, ob ein Bild geändert wurde und insbesondere mit welcher Art von Werkzeugen. Der Zugriff auf diesen detaillierten Bericht erfolgt einfach durch langes Drücken auf ein empfangenes Bild und anschließende Auswahl der Option „Details anzeigen“. » im Kontextmenü.

Welche Präzision können wir von diesem Werkzeug erwarten?

Die wahre Stärke dieser zukünftigen Funktion liegt in ihrer Granularität. Anstatt eine binäre „KI“- oder „Nicht-KI“-Antwort zu liefern, verspricht das Tool eine gewisse Detailtiefe besonders nützlich. Die im Anwendungscode entdeckten Zeichenfolgen deuten auf die Existenz von fast zwanzig verschiedenen Etiketten hin, um die Herkunft eines Mediums zu kennzeichnen, was eine sehr bemerkenswerte Nuance darstellt.

Unter den geplanten Erwähnungen finden wir Beschreibungen wie „Bearbeitet mit mehreren KI-Tools“, „Mit einer Kamera aufgenommene Medien ohne Softwarebearbeitung“ oder auch „Mehrere Multimedia-Elemente kombiniert, teilweise mit KI erstellt“. Durch diese Präzision lässt sich erkennen, ob es sich um ein authentisches Foto, eine Hybridmontage oder ein durch künstliche Intelligenz völlig neu erstelltes Bild handelt..

Smartphone

Wann wird diese Funktion für alle verfügbar sein?

Im Moment diese KI-Erkennungsfunktion ist noch nicht aktiv, auch nicht in Testversionen. Seine Entdeckung basiert auf einer Analyse der APK-Datei der Anwendung, eine Methode, die es ermöglicht, in der Entwicklung befindliche Projekte vorherzusehen, aber kein Veröffentlichungsdatum oder gar eine endgültige Bereitstellung für die breite Öffentlichkeit garantiert.

Google hat zu diesem Thema keine offizielle Ankündigung gemacht. Das Vorhandensein dieser Elemente im Quellcode ist jedoch ein starker Indikator dass sich das Projekt in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Ansatzes des Unternehmens Mountain View zur Förderung der Transparenz im Einklang mit seinem SynthID-Tool, das bereits in das Gemini-Ökosystem integriert ist.

Quelle :
Android-Autorität