Die Warnung wurde von mehreren Cybersicherheitsexperten ausgelöst, darunter dem Forscher und ethischen Hacker Clément Domingo, bekannt unter dem Pseudonym SaxX. Letzterer hob diese Kampagne hervor, die den regulatorischen Kontext und die jüngsten Datenlecks geschickt nutzt, um ihre Opfer in die Falle zu locken. Der Betrug verwirklicht sich durch ein „ formelle Mitteilung » was den Empfänger auffordert, seine Steuersituation in Bezug auf sein Kryptowährungsvermögen zu regulieren.
Wie funktioniert dieser neue E-Mail-Betrug?
Dieser neue Steuerbetrug basiert auf einem sehr gut gestalteten Papierbrief, der das Logo der Französischen Republik und die visuellen Codes der Verwaltung enthält. Der Text beruft sich auf die europäische Richtlinie DAC8, die Börsenplattformen zur Übermittlung von Steuerinformationen verpflichtet. In der Mail werden dem Opfer falsche Sanktionen angedrohtB. ein Bußgeld von 750 Euro pro nicht deklariertem Konto und Säumniszuschläge, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen.
Neue Folge zu den konkreten Gefahren von Datenlecks! Viele Franzosen erhalten diese Mail von der DGFIP in ihrem Postfach.
Die Mail ist sehr glaubwürdig und wurde mit KI generiert.
Mit dem QR-Code…
Es ist supergenial… #DAC8
GUT… pic.twitter.com/tjY1fTZjid— SaxX ¯_(ツ)_/¯ (@_SaxX_) 4. September 2026
Die Falle wird mit einem gefangenen QR-Code geschlossen als Mittel dargestellt sicher » nachkommen. Durch das Scannen wird das Ziel zu einem gefälschten „Digital Assets Portal“ weitergeleitet, das die Website impots.gouv.fr imitiert. Dieses Phishing-Manöver zielt darauf ab, den Benutzer davon zu überzeugen, seine Kryptowährungs-Wallets zu verbinden, sodass Betrüger ihre Kennungen oder sogar ihre Wiederherstellungsphrase stehlen können, um ihre Konten zu leeren.
Warum ist dieser Betrug so glaubwürdig und gefährlich?
Die Stärke dieses Betrugs liegt in seiner Fähigkeit, mehrere Elemente zu kombinieren, um authentisch zu wirken. Kriminelle nutzen höchstwahrscheinlich Datenlecks aus Frühere Maßnahmen wie die von Ledger im Jahr 2020 oder sogar solche, die sich direkt auf die Steuerbehörden auswirkten, zielten gezielt auf Inhaber von Kryptowährungen ab. Der Empfang von Einschreiben stärkt Ihre Glaubwürdigkeit erheblich.
Hinzu kommt die Wahl des Papierträgers ist besonders bösartig: Es umgeht E-Mail-Spamfilter und profitiert von einer Aura der Ernsthaftigkeit, die größer ist als eine einfache E-Mail. Der verwendete Vorwand, die Regulierung digitaler Vermögenswerte, ist ein reales und beängstigendes aktuelles Thema, das die Adressaten zum Handeln drängt, ohne sich die Zeit zum Nachdenken zu nehmen. Fast alle Angaben, von den zitierten Gesetzesartikeln bis hin zu den Bußgeldbeträgen, sind authentisch, bis auf das betrügerische Portal.
Welche Anhaltspunkte gibt es, um Betrug aufzudecken und wie kann man reagieren?
Trotz seines gepflegten Aussehens gibt es mehrere aufschlussreiche Hinweise ermöglichen es, die Täuschung zu erkennen. Das Dokument enthält häufig einige grafische Unstimmigkeiten, Rechtschreibfehler oder falsche Informationen, wie z. B. einen einzigen pauschalen Quellensteuersatz, der nicht mehr aktuell ist. Darüber hinaus ist der Umschlag in der Regel nicht mit den offiziellen Logos versehen und solche Postsendungen werden normalerweise per Einschreiben mit Rückschein der DGFiP verschickt.
Die goldene Regel lautet: Scannen Sie niemals einen QR-Code aus unerwarteten E-Mails. Die Steuerverwaltung kommuniziert zu solch sensiblen Themen niemals auf diese Weise. Alle Vorgänge müssen ausschließlich durch manuelles Herstellen einer Verbindung zu Ihrem sicheren persönlichen Bereich durchgeführt werden. auf der offiziellen Website impots.gouv.fr. Wenn Sie diesen Brief erhalten, ignorieren Sie ihn, bewahren Sie ihn jedoch als Beweis auf und melden Sie den Betrug auf der Plattform cybermalveillance.gouv.fr.