Hinter den Kulissen der Apple-Softwareentwicklung sind oft eine wahre Fundgrube an Informationen. Die neueste Beta von watchOS 27 ist keine Ausnahme und schlägt mehrere wichtige Entwicklungen für die zukünftigen vernetzten Uhren der Marke vor. Im Mittelpunkt dieser Erkenntnisse steht eine noch immer geheime App mit dem Codenamen „Cobalt“, die die Art und Weise verändern könnte, wie Benutzer mit ihren Gesundheitsdaten interagieren. Diese neue Funktion ist Teil eines grundlegenden Trends, der darauf abzielt, die Überwachung des Wohlbefindens konkreter und umsetzbarer zu gestalten.
Wozu dient die „Readiness“-Anwendung eigentlich?
Die neue Anwendung namens Readinessscheint sich ausschließlich auf die Beurteilung der körperlichen Erholung und der allgemeinen Fitness zu konzentrieren. Die Idee besteht nicht mehr nur darin, Rohdaten zu sammeln, sondern sie zu interpretieren, um einfache Ratschläge zu geben: Sollen wir einen intensiven Trainingstag bevorzugen oder uns für eine Ruhephase entscheiden? Dieser Ansatz zielt darauf ab, direkt mit spezialisierten Diensten zu konkurrieren, wie sie von Whoop-Armbändern oder Oura-Ringen angeboten werden, die ihren Benutzern bereits einen täglichen Bereitschaftswert bieten.
Um dies zu erreichen, würde sich Readiness auf die Informationen stützen, die bereits von der Vitals-Anwendung gesammelt wurden, die mit watchOS 11 eingeführt wurde. Sie würde eine Reihe von Gesundheitssignalen analysiereneinschließlich Herzfrequenz, Schlafqualität, Handgelenkstemperatur und Atemfrequenz. Durch die Einordnung in ihren gewohnten Kontext könnte die Anwendung eine klare Zusammenfassung bieten, die dabei hilft, die richtigen Entscheidungen bezüglich ihrer körperlichen Aktivität zu treffen – eine Funktion, auf die Sportler, die ihre Apple Watch verwenden, mit Spannung erwartet.
Welche weiteren Software- und Hardware-Verbesserungen sind geplant?
Über diese neue Anwendung hinaus enthüllt der watchOS 27-Code weitere bedeutende Fortschritte. Apple hat insbesondere eine viel präzisere Software-Infrastruktur zur Überwachung des Bodybuildings entwickelt. Dieses System würde es ermöglichen, jede Übungsreihe einzeln aufzuzeichnen und dabei die Anzahl der Wiederholungen, die verwendete Belastung, die Ausrüstung und sogar die verwendete Körperseite detailliert aufzuzeichnen. In einer einzigen Sitzung könnten somit mehrere Serien mit unterschiedlichen Parametern zusammengestellt werden, was eine viel feinere Überwachung als derzeit bietet.
Hardwareseitig Hinweise auf eine neue Familie optischer Sensorenmit dem Namen Sunstone4p0, wurden gesichtet. Diese Entwicklung deutet auf einen verbesserten Herzfrequenzsensor für die nächsten Uhrengenerationen hin. Es wäre von Vorteil, wenn die Elektronik weniger empfindlich auf Rauschen reagiert und die thermischen Rauschkoeffizienten um 10 bis 20 % sinken würden. Auch die Auswahl des optischen Kanals würde flexibler werden und sich für eine höhere Präzision an die Ausrichtung des Handgelenks und der Krone des Benutzers anpassen.

Werden zukünftige Apple Watches über mehr Speicherkapazität verfügen?
Ein weiterer Hardware-Hinweis betrifft direkt die Speicherkapazität der nächsten Modelle. Ein Samsung-Speicherprofil, das mit dem T8320-Chip verknüpft ist und als das der zukünftigen Apple Watch Series 12 identifiziert wird und Apple Watch Ultra 4deutet auf eine Kapazität von 128 GB hin. Diese Information ist umso aussagekräftiger, als die Betas von watchOS 27 nur dieses Profil erwähnen und den Verweis auf 64 GB in früheren Versionen des Systems aufgeben.
Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass bei der neuen Uhrengeneration einfach auf die 64-GB-Einstiegsebene verzichtet werden könnte. 128 GB Speicher Damit würde es zum neuen Standard werden und mehr Platz für Anwendungen, Musik und Daten bieten. Alle diese neuen Funktionen sollten offiziell von Apple während seiner traditionellen Keynote zum Schulanfang vorgestellt werden, die heute Abend um 19 Uhr erwartet wird.
MacRumors