Apfel hat mit seinen neuen hauseigenen Chips eine zweigleisige Offensive gestartet, die als großer Fortschritt für seine Computer gilt. Der Apple M6-Chipdas im neuen Mac mini Premiere feiertmarkiert Apples Eintritt in die Ära der 2-Nanometer-Gravurein erster, der deutliche Steigerungen bei Leistung und Energieeffizienz verspricht.
Gleichzeitig der M5 Ultra-Chipuntergebracht im neuen Mac Studioführt eine „Quad-Die“-Architektur ein » (der Zusammenbau von vier separaten Chips zu einem) liefert enorme Rechenleistung, maßgeschneidert für die schwersten professionellen Arbeitslasten und die komplexesten KI-Modelle.
Was bringt der M6-Chip wirklich?
Der neue M6-Chip zeichnet sich vor allem durch drei Fortschritte aus: seine 2-nm-Gravurfeinheit (ein Novum auf dem Markt), eine Erhöhung der Anzahl der Kerne und die Integration einer doppelten Neural Engine.
Diese fortschrittliche Gravur ermöglicht die Konzentration von mehr Transistoren auf einer reduzierten Oberfläche, was zu einer höheren Geschwindigkeit und einem kontrollierten Energieverbrauch führt. Das ist der Kern von Apples Versprechen: mehr rohe Leistung ohne dass die Batterie schmilzt.
Konkret verfügt der M6 über eine 12-Kern-CPU (zwei mehr als der M5) mit einer neuen Kategorie von „Superkernen“ für die anspruchsvollsten Single-Threaded-Aufgaben.
Auch die GPU wächst auf 12 Kerneaber die eigentliche Neuheit ist die Integration einer doppelten Neural Engine (ein Prozessor für Berechnungen der künstlichen Intelligenz) mit jeweils 16 Kernen.
Diese Architektur ermöglicht laut Apple eine Verdoppelung der KI-Rechenleistung auf dem neusten Stand im Vergleich zur Vorgängergeneration. Ziel ist es, Interaktionen mit lokalen KIs, wie z. B. LLMs auf dem Gerät, nahezu augenblicklich zu ermöglichen.
Wie stellt der M5-Ultra-Chip einen technologischen Durchbruch dar?
Der M5 Ultra-Chip stellt einen Bruch in seiner Architektur dar. Apple hat vier M5-Max-Chips zusammengeführt dank seiner UltraFusion-Technologie (ein sehr schnelles Verbindungssystem), um einen einzigen, gigantischen Prozessor zu schaffen.
Dies ist das erste Mal, dass Apple eine Quad-Die-Architektur verwendet (Chips der vorherigen Generation waren Dual-Die-Chips) und so aus einer einst physischen Einschränkung einen strategischen Vorteil machte. Das Ergebnis ist eine kolossale einheitliche Speicherbandbreite von 1,2 TB/s.

Dieses kühne Design ermöglicht außergewöhnliche Konfigurationen: bis zu 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne. Dieser Ansatz ist mehr als ein einfacher Wettlauf um Zahlen. Er ermöglicht es, wahnsinnig komplexe Projekte, wie das 3D-Rendering ganzer Szenen oder das Training von KI-Modellen mit Hunderten von Milliarden Parametern, direkt auf der Workstation zu verwalten.
Es ist ein echtes Computermonster, das darauf abzielt, die Cloud für bestimmte hochmoderne Aufgaben fast nebensächlich zu machen.
Welchen Einfluss haben diese Chips auf die künstliche Intelligenz?
Der Einfluss dieser beiden Chips auf die KI ist der rote Faden dieser Ankündigung. Der Apple M6-Chip demokratisiert Hochleistungs-KI auf dem Gerät mit seiner dualen Neural Engine. Für den alltäglichen Benutzer bedeutet das Apple Intelligence-Funktionen schnellere, reaktionsfähigere Anwendungen und verbesserte Vertraulichkeit, da die Daten lokal verarbeitet werden.
Apple versucht nicht, das Rennen um große Cloud-Modelle zu gewinnen. Die Strategie ist subtiler (oder versucht, mit der KI-Infrastruktur Schritt zu halten): Verwandeln Sie jeden Mac in eine private KI-Festung.
Der M5 Ultra-Chip seinerseits ist ein leistungsstarkes Tool für KI-Entwickler und -Forscher. Mit bis zu 512 GB einheitlichem SpeicherEs kann riesige KI-Modelle laden und ausführen, für die zuvor ganze Server erforderlich waren.
Jeder GPU-Kern enthält jetzt ein „ Neuronaler Beschleuniger », was die Leistung bei KI-Berechnungen drastisch steigert. Dies ist eine klare Einladung an Fachleute: die Zukunft der KI-Erstellung kann auf einem Schreibtisch durchgeführt werden, nicht unbedingt in einem Rechenzentrum.
Welches sind die ersten Macs, die von den M6- und M5-Ultra-Chips profitieren?
Apple hat zwei symbolträchtige Maschinen ausgewählt, um diese neuen Chips einzuführen. Der neue Mac mini ist das erste Gerät, das den M6-Chip integriertund festigt damit seine Position als leistungsstarker Allrounder für Entwickler, Kreative und fortgeschrittene Benutzer.
Sein kompaktes Format verbirgt nun eine beeindruckende Feuerkraft für alltägliche Aufgaben sowie für ehrgeizigere KI-Projekte.
Das Mac Studioseinerseits ist der logische Empfänger des leistungsstarken M5 Ultra-Chips. Diese Workstation ist für Profis konzipiert, die keine Kompromisse dulden.
Es richtet sich an Postproduktionsstudios, Wissenschaftler und KI-Entwickler, die extreme Rechenleistung und Speicherbandbreite benötigen.
Diese beiden Maschinen sind ab dem 22. September erhältlichab 1049 CHF für den Mac Mini M6 und 2999 CHF für Mac Studio in der M5 Max-Version… und 6.599 CHF mit der neuen M5 Ultra-Version.