Die Kontroverse um Metas Datenbrille und das Aufnehmen von Videos ohne Wissen der Menschen könnte einen Krisenpunkt erreicht haben. Angesichts einer Welle des Misstrauens und der Überwachung an öffentlichen Orten scheint die Gruppe bereit zu sein, einen radikalen Wandel herbeizuführen.
Laut The Information handelt es sich um eine neue vernetzte Brille ohne KameraCodename Luna, könnte auf der nächsten Meta Connect-Konferenz vorgestellt werden.
Keine Kamera, aber sechs Mikrofone
Ohne einen Fotosensor wäre die Luna-Brille nicht ohne Funktionalität. Sie würden sechs Mikrofone integrieren um Benutzern den direkten Chat mit Meta AI und dem neuen Muse-Agenten zu ermöglichen.
Für den schnellen Zugriff auf die KI wäre auch eine physische Taste vorhanden, während Lautsprecher ähnlich wie bei aktuellen Modellen für den Audioteil sorgen würden. Das Fehlen einer Kamera würde die Größe der Äste verringern und sie dadurch diskreter machen.
Zwei Modelle, Clubmaster und Burbank, werden voraussichtlich im Oktober erscheinen.
? Exklusiv: Meta bereitet sich darauf vor, diesen Herbst eine neue Smart-Brille auf den Markt zu bringen – und diese wird keine Kameras haben.
Die Brille mit dem internen Codenamen Luna könnte bereits nächste Woche auf der jährlichen Connect-Entwicklerkonferenz von Meta vorgestellt werden.– Jyoti Mann (@jyoti_mann1) 15. September 2026
Warum sollte Meta die Kamera aufgeben?
Diese Entscheidung wäre eine direkte Reaktion auf die Imagekrise, die Meta durchmacht. Seine aktuellen Brillen wurden von böswilligen Benutzern dazu missbraucht, Personen ohne deren Zustimmung aufzuzeichnen, was zu Kontroversen führte.
Trotz Metas Bemühungen, etwa der Integration einer Aufnahmeanzeige-LEDHacker haben Möglichkeiten gefunden, es zu deaktivieren. Meta hat versucht, mit Software-Updates zu reagieren, die die Aufzeichnung blockieren, wenn die LED beschädigt ist, aber das Misstrauen bleibt hartnäckig.
Ist dies das Ende von Metas ehrgeizigeren Projekten?
Auch wenn das Luna-Projekt ein taktisches Manöver zur Zerstreuung von Ängsten zu sein scheint, gibt Meta seine Ambitionen nicht auf. Ein weiteres Projekt mit dem Codenamen Phoenixbefindet sich in der Entwicklung und soll ein Mixed-Reality-Headset anbieten, das dem Format einer Brille ähnelt.