Weniger als zwei Wochen nach ihrem plötzlichen Verschwinden tauchen alternative Frontends für X wieder auf. XCanceeine öffentliche Instanz basierend auf dem Nitter-Projektist wieder betriebsbereit. Gleichzeitig kündigte Nitters offizielle Website seine baldige Rückkehr an und widersetzte sich damit offen der Unterlassungserklärungskampagne von X Corp Ende August letzten Jahres.

Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt diese Rückgabe?

Die auf Nitters Website veröffentlichte Nachricht ist lakonisch: „ Nach rechtlicher Beratung wird das Nitter-Projekt fortgeführt. „Es werden keine weiteren Details genannt, aber der Projektbetreuer, bekannt unter dem Pseudonym Zedeus, verspricht bald eine detailliertere Ankündigung.

Der Schritt stellt eine dramatische Wende dar, nachdem X Corp Nitter beschuldigt hat, gegen seine Nutzungsbedingungen verstoßen zu haben, einschließlich der illegalen Datenerfassung und Umgehung seiner API. Die Drohungen führten dazu, dass das Projekt vorübergehend auf GitHub archiviert und die Instanzen offline genommen wurden.

Was ist Nitters Vorschlag?

Nitter hat sich als Open-Source-Alternative etabliert, um X ohne Benutzerkonto zu konsultierenohne Werbung und ohne Tracker. Der Dienst erfordert kein JavaScript und ermöglicht es Ihnen, öffentliche Beiträge, Profile und Inhalte zu lesen, aber nicht mit ihnen zu interagieren.

Es reagiert auf eine Anfrage von Benutzern, die sich weigern, sich auf der Plattform von Elon Musk zu registrieren, aber bestimmte Informationen weiterhin verfolgen möchten. Dieser Ansatz ist von anderen Projekten wie Invidious für YouTube inspiriert.

Ist das das Ende der Pattsituation mit X?

In der Vergangenheit wurde Nitter unterbrochen, als X die von ihm abhängigen Gastkonten löschte, bevor eine technische Lösung gefunden und einige Monate später aufgrund von Kontositzungen wieder aufgenommen wurde.

Die aktuelle Rückkehr, diesmal basierend auf rechtlichen Argumenten, eröffnet ein neues Kapitel in der Konfrontation.