Emmanuel Macron hat die Verkündung dieses mitten im Sommer verabschiedeten Gesetzes aufgezeichnet. Ab Beginn des Schuljahres im September müssen Schüler der weiterführenden Schulen ihre Geräte ausschalten und wegräumen, bevor sie die Tore ihrer Einrichtung betreten. Regierungssprecherin Maud Bregeon bestätigte, dass diese Maßnahme Teil einer umfassenden politischen Offensive sei, die auf eine Säuberung des kognitiven Umfelds abzielt. der Jüngsten. Kein endloses Scrollen mehr in den sozialen Medien zwischen zwei Mathestunden. Die Behörden glauben, dass die Schulzeit wieder zu einem geschützten Raum werden muss, der in erster Linie dem grundlegenden Lernen und der echten körperlichen Sozialisierung gewidmet ist.
Warum den Zugang zu digitalen Medien in diesem Jahr einschränken?
Der Staat möchte auf einen unbestreitbaren Gesundheitsnotstand reagieren. Die Verbreitung vernetzter Geräte beeinträchtigt die Konzentration im Unterricht erheblich. Die Allgegenwart von Mobiltelefonen erzeugt problematische Verhaltensweisen, die von reiner Sucht bis hin zu tragischen Exzessen im Zusammenhang mit Cyberbelästigung reichen. Durch die erzwungene Trennung hofft das Ministerium, ein ruhiges Schulklima wiederherzustellen. Auch die pädagogischen Teams, die diese digitale Entwöhnung bereits erlebt haben, stellen eine deutliche Verbesserung der Atmosphäre fest allgemein.
Laut einer aktuellen IPSOS-Studie für das CNL (National Book Center) konsumieren Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren durchschnittlich 5 Stunden und 19 Minuten pro Tag vor ihren Bildschirmen Verschiedenes. Eine alarmierende Statistik. Angesichts dieser digitalen BulimieRegulierung ist als Instrument der öffentlichen Gesundheit von wesentlicher Bedeutung. Die Regierung weigert sich, eine ganze Generation praktisch in die Isolation fallen zu lassen während der Unterrichtszeit.
Was riskieren Teenager, wenn sie gegen die Regeln verstoßen?
Genuss steht nicht mehr auf der Tagesordnung. Bei Nichteinhaltung dieses VerbotsDas pädagogische Personal ist offiziell berechtigt, das Gerät sofort einzuziehen. Dieser vorübergehende Anfall geht häufig mit einer klassischen Schulstrafe einherwie eine Stunde Kleber oder eine zusätzliche Hausaufgabe. Der Student muss lernen, die neuen internen Vorschriften einzuhalten vom Management festgelegt.
Bei wiederholtem Vergehen oder offener Provokation ist die Schulleitung zuständig kann noch viel weiter gehen. Der Leiter der Einrichtung hat die Befugnis, ein echtes Disziplinarverfahren einzuleiten. Wenn sich die Situation zuspitzt, landet die Akte direkt in der Geschäftsstelle des Disziplinarratesmit schwerwiegenden Folgen für die Bildung des Jugendlichen. Die Vorgesetzten verfügen nun über ein solides rechtliches Arsenal, um die Autorität der Schule aufrechtzuerhalten.

Gibt es gesetzliche Ausnahmen?
Der Rechtsrahmen behält eine gewisse funktionale Flexibilität. Das Bildungsministerium Das nationale Recht erlaubt sehr strenge Ausnahmen für rein pädagogische Zwecke. Ein Lehrer kann verlangen, dass die Geräte für eine bestimmte Übung eingeschaltet werden.
Ebenso bestehen Toleranzen für die administrative Funktionsweise, insbesondere innerhalb des CDI (Dokumentations- und Informationszentrum). Hauptschüler in Vorbereitungsklassen für Grandes Ecolesdie in denselben Gebäuden untergebracht sind, werden ebenfalls von Lockerungen profitieren.
Dieser Gesetzentwurf ist Teil eines größeren Gesetzgebungsprojekts. Obwohl der Verfassungsrat die Einschränkung sozialer Netzwerke für Personen unter 15 Jahren abgelehnt hat, entwaffnet die Exekutive nicht. Der Premierminister arbeitet bereits an einer neuen Gesetzesfassung. Erklärtes Ziel ist es, bis zum nächsten Frühjahr einen stabilisierten Rechtsrahmen zu schaffen, um die Schifffahrt von Minderjährigen dauerhaft zu sichern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann die Beschlagnahmung des Smartphones mehrere Tage dauern?
Absolut nicht. Artikel L.511-5 des Bildungsgesetzes ist in diesem Punkt sehr präzise. Die Aufbewahrung des Geräts durch Aufsichts- oder Führungspersonal darf in keinem Fall die Dauer der Unterrichtstätigkeit des aktuellen Tages überschreiten. Der Student holt sein Eigentum noch am selben Abend ab.
Gilt das Verbot in der Mittagspause und in den Pausen?
Ja, die Maßnahme umfasst die gesamte Schulzeit. Unabhängig davon, ob sich der Schüler in einem Klassenzimmer, auf den Fluren, im Catering-Service oder auf dem Spielplatz aufhält, ist die Nutzung aller damit verbundenen Gegenstände strengstens untersagt, es sei denn, es liegt eine Ausnahmeregelung vor.