Zwei Jahre nach einem einfachen Prozessor-Update bereitet Apple eine echte Überarbeitung seines kompaktesten Tablets vor. Laut mehreren bestätigenden Quellen, darunter dem Journalisten Mark Gurman von Bloombergein neues iPad mini wird noch vor Ende Oktober erscheinen. Die Hauptneuheit liegt in der Einführung eines Bildschirms mit OLED-Technologie. aber andere materielle Änderungen stehen ebenfalls auf dem Programm.
Welche Verbesserungen werden über den Bildschirm hinaus erwartet?
Der Übergang zu einem OLED-Panel ist die am häufigsten kommentierte Entwicklung. Es verspricht absolute Schwarzeviel höherer Kontrast und sattere Farben, ein bemerkenswerter Gewinn für ein Gerät, das zum Lesen und für Multimedia gedacht ist. Allerdings würde das Tablet auch von einer deutlichen Leistungssteigerung profitieren. Der aktuelle A17-Pro-Prozessor würde einem A19-Pro- oder A20-Chip weichenum eine bessere Leistung für Spiele und Anwendungen mithilfe von Apple Intelligence zu gewährleisten.
Das iPad mini 7
Das Chassis selbst würde überarbeitet, um einen besseren Schutz vor Wasser zu bieten und Staub und nähert sich den iPhone-Standards. Diese verstärkte Abdichtung würde durch ein neues Audiosystem erleichtertdas anstelle herkömmlicher Lautsprechergitter Gehäusevibrationen nutzen könnte, wodurch die Eintrittspunkte für Flüssigkeiten begrenzt werden.
Welche Unsicherheiten lasten noch auf diesem neuen Modell?
Trotz der Begeisterung bleiben einige wichtige Unbekannte bestehen. Die größte Enttäuschung dürfte der Bildschirm selbst sein. Einige Gerüchte deuten auf ein OLED-Panel hin, das auf eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz begrenzt istDadurch wird dem Tablet die durch die ProMotion-Technologie gebotene Fließfähigkeit entzogen (120 Hz) bei Pro-Modellen vorhanden. Ein solcher Kompromiss wäre bei einem Gerät, dessen Preis voraussichtlich hoch sein wird, schwer zu rechtfertigen.
Die Identität des endgültigen Chips Auch hier gilt es noch zu bestätigen, da die widersprüchlichen Angaben teils auf einen A19 Pro, teils auf einen A20 hindeuten. Wenn in beiden Fällen die Leistung vorhanden ist, sagt diese Wahl viel über die Positionierung des Tablets innerhalb der Apple-Reihe aus.

Das iPad mini 7
Wie werden der Preis und die Positionierung des zukünftigen iPad mini aussehen?
Das ist die heikelste Frage. Das iPad mini 7 ist bereits für 689 CHF im Angebot. Die Integration eines in der Herstellung teureren OLED-Bildschirms könnte die Rechnung deutlich erhöhen. Einige Schätzungen gehen von einer Erhöhung um etwa hundert Dollar aus, wodurch sich die Eintrittskarte auf rund 800 Euro belaufen könnte In Frankreich. Diese Preispositionierung würde es dem iPad Air gefährlich nahe bringen, größer und vielseitiger.
Darüber hinaus steht die bevorstehende Einführung des faltbaren iPhone Ultra an könnte den Verkauf des kleinen Tablets kannibalisieren. Das Unternehmen muss daher einen Balanceakt vollziehen, um zu verhindern, dass dieses iPad mini zu einem für seine Größe zu teuren Nischenprodukt wird. Die Reaktion wird in den kommenden Wochen erwartet, wahrscheinlich mit einer Bekanntgabe in Form einer einfachen Pressemitteilung.
Bloomberg (kostenpflichtiger Zugang)