Laut Mark Gurman von Bloomberg wird Apple das größte Redesign des iPad mini vorstellen für fünf Jahre. Das unter dem Codenamen J510 bekannte neue Modell würde erstmals einen OLED-Bildschirm integrieren. Der Start wäre für nächsten Herbst geplant.
Eine wahrscheinliche Auswirkung auf den Schmerz
Wenn die Hinzufügung eines OLED-Bildschirms die Hauptinnovation darstellt, deuten einige Gerüchte darauf hin, dass der Bildschirm ohne ProMotion-Technologie auf eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz beschränkt werden könnte, ein Zugeständnis, das zur Kontrolle der Produktionskosten beitragen könnte.
Die Frage des Preises ist auch zentral, insbesondere nach dem jüngsten allgemeinen Preisanstieg bei Apple. Der Einstiegspreis des iPad mini ist bereits um 130 Euro auf 689 Euro gestiegen. Die Integration eines in der Herstellung teureren OLED-Bildschirms lässt darauf schließen, dass der Preis erneut steigen dürfte.
Und für den Rest der iPad-Reihe
Berichten zufolge plant Apple eine schrittweise Neugestaltung seiner gesamten iPad-Reihe. Das Einstiegs-iPad mit dem Codenamen J581 wird im ersten Quartal 2027 erwartet. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ein Prozessor-Update, ohne größere Designänderungen und unter Beibehaltung eines LCD-Bildschirms, um erschwinglich zu bleiben.
Im Frühjahr 2027 sollen die neuen 11- und 13-Zoll-iPad Air-Modelle auf den Markt kommensowie neue iPad Pro-Modelle. Längerfristig ist auch ein iPad Air mit OLED-Display in Arbeit. Begleitend zu diesen Markteinführungen sind auch neue Apple Pencils geplant.
Im Wettbewerb mit dem künftigen Falt-iPhone?
Das iPad mini hat eine Nische treuer Benutzer. Es könnte jedoch zu Konkurrenz innerhalb der Produkte der Marke Apple kommen. Sein 8,3-Zoll-Bildschirm ähnelt dem des künftigen Falt-iPhones, das im aufgeklappten Zustand eine Fläche von rund 7,8 Zoll bieten soll. Abgesehen davon, dass das faltbare iPhone wahrscheinlich nicht billig sein wird …