Der Riese aus Santa Clara formalisiert die Einführung seiner neuen Prozessorreihe für Desktop-PCs mit dem Namen Core Ultra 200S Plus. Diese Ankündigung, die ab dem 26. März im Handel erhältlich sein soll, betrifft zwei Hauptreferenzen: den Core Ultra 7 270K Plus und der Core Ultra 5 250K Plus.
Bei diesen Chips handelt es sich nicht um eine neue Architektur, sondern um eine Überarbeitung der bestehenden Generation, eine Strategie, die darauf abzielt, die Situation dort zu korrigieren, wo es notwendig war. Zeit für Arrow Lake Refresh!
Warum Arrow Lake einen zweiten Wind brauchte
Wir müssen den Kontext festlegen: die erste Welle von Arrow-Lake-Prozessoren (Ultra Core 200) litt trotz seiner Effizienz bei Anwendungsaufgaben dank einer hohen Anzahl an Kernen unter einer Achillesferse gut identifiziert.
Seine Leistung im Spiel, insbesondere im Vergleich zu 3D-V-Cache-Lösungen vom Rivalen AMD entsprach trotz unbestreitbarer roher Leistung nicht immer den Erwartungen der anspruchsvollsten Spieler. Diese relative Schwäche hat ihre Einführung in einem Markt verlangsamt, in dem jedes Bild pro Sekunde zählt.
Mit diesem Arrow Lake RefreshDas Ziel ist daher klar: dieses Defizit zu schließen. Der Gründer kündigt eine durchschnittliche Steigerung der Spieleleistung um 15 % an bei 1080p im Vergleich zu Vorgängermodellen.
Es ist ein mutiges Versprechen, das, wenn es in unabhängigen Tests bestätigt wird, ausreichen könnte, um die Wahrnehmung der Verbraucher zu ändern und die Marke als führende Wahl für Gaming-Setups neu zu positionieren.
Mehr Kerne und wichtige technische Optimierungen
Um dieses Ziel zu erreichen, hat Intel spielt nicht nur auf der Erhöhung der Frequenzen. Beide neuen Chips profitieren von einer deutlichen Steigerung der Kernanzahl.

Der Core Ultra 7 270K Plus verfügt nun über 24 Kerne (8 P-Cores und 16 E-Cores), basierend auf der Konfiguration des Core Ultra 9 285K. Der Core Ultra 5 250K Plus seinerseits erhöht sich auf 18 Kerne (6 P-Cores und 12 E-Cores), also vier zusätzliche effiziente Kerne im Vergleich zum Vorgänger.
Über die Anzahl der Kerne hinaus wurden architektonische Verbesserungen vorgenommen. Die Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen den verschiedenen Kacheln (Chiplets) des Prozessors wurde um 900 MHz erhöht.
Diese Änderung zielt darauf ab, die interne Latenz zu reduzierenein Schwachpunkt der ersten Arrow-Lake-Chips. Auch der Speichercontroller wurde verbessert und unterstützt offiziell DDR5 mit 7200 MHzim Vergleich zu 6400 MHz zuvor, mit einer erweiterten Garantie auf bis zu 8000 MHz für Übertakter.
iBOT und eine aggressive Preisstrategie: der neue Deal
Eine der faszinierendsten neuen Funktionen ist die Einführung des Intel Binary Optimization Tool (iBOT).. Hierbei handelt es sich um eine Softwareschicht, die Spiel- oder Anwendungsbinärdateien im laufenden Betrieb optimieren kann, um ihre Leistung zu verbessern, selbst wenn sie ursprünglich für eine andere x86-Architektur kompiliert wurden.

Dieses Tool würde erheblich zum beobachteten Leistungsgewinn beitragen, insbesondere bei Titeln wie Shadow of the Tomb Raider oder Hitman 3.
Doch die Meisterleistung liegt zweifellos in der aggressiven Preisstrategie. Der Preis beträgt 299 $der Core Ultra 7 270K Plus tritt direkt gegen AMDs Ryzen 7 9700X an.
Der Core Ultra 5 250K Plus für 199 US-Dollarzielt auf den Ryzen 5 9600X ab. Durch das Angebot von mehr Kernen zu einem gleichwertigen Preis hofft Intel, den Ausschlag zu seinen Gunsten zu geben, nicht nur für Spiele, sondern auch für Multithread-Aufgaben.