Ein technisches Muster (ES) eines AMD-Prozessors, bei dem es sich vermutlich um eine Zen 6 APU „Medusa Point“ handelt “, erschien in der Geekbench-Datenbank. Es zeigt eine neue Konfiguration von 10 Kernen und 32 MB L3-Cache, was auf eine neue Architektur für zukünftige Laptops schließen lässt.

Die beobachteten sehr geringen Leistungen sind nicht repräsentativ für das Endprodukt, sondern bestätigen laufende Tests. Der Prozessor hat die Seriennummer 100-000001713-31_Nwurde auf einer Plattform namens „Plum-MDS1“ getestet.

Dieser in Transportmanifesten entdeckte Codename wird von Experten fast einhellig mit der Testplattform für Medusa Point in Verbindung gebrachtder Nom de Guerre der zukünftigen Familie mobiler Prozessoren von AMD.

Was ist dieser unbekannte AMD-Prozessor, der auf Geekbench entdeckt wurde?

Dies ist höchstwahrscheinlich ein technisches Beispiel (ES oder Technisches Beispiel) eines zukünftigen Prozessors für Laptops auf Basis der AMD Zen 6-Architektur.

Die Identifizierung basiert auf mehreren übereinstimmenden Indizes: seiner OPN-Nummer (Bestellnummer) ist unveröffentlicht und wird in den Versanddokumenten direkt mit dem Codenamen „Medusa Point“ und der FP10-Mobilsteckdose in Verbindung gebracht.

Bei diesem Chiptyp handelt es sich um eine Testversion an Hardware-Partner gesendet, damit diese ihre eigenen Produkte, wie zum Beispiel Motherboards, entwickeln und validieren können.

Dies ist eine entscheidende Entwicklungsphase, die lange vor der Massenproduktion eines kommerziellen Prozessors stattfindet. Sein öffentlicher Auftritt bleibt ein starkes Signal: Die Entwicklung der nächsten Generation schreitet voran.

Warum ist die 10-Core-Konfiguration und der 32 MB L3-Cache so faszinierend?

Diese Konfiguration aus 10 Kernen, 20 Threads und 32 MB L3-Cache entspricht keiner bekannten mobilen AMD-Architektur. Aktuelle Prozessoren wie Strix Point verwenden Chips (CCD) mit bis zu 8 Kernen.

Um mit aktuellen Technologien 10 Kerne zu erreichen, wäre ein Ansatz erforderlich, der für einen mobilen Prozessor nicht realisierbar ist von 28W.

AMD Zen 6

Diese „abnormale“ Struktur befeuert eine faszinierende Theorie: Medusa Point könnte ein Chiplet-Design übernehmenauch für seine mobilen Versionen. Gerüchten zufolge handelt es sich um eine 4+4+2-Konfiguration : vier leistungsstarke Zen 6-Kerne, vier Zen 6c-Kerne (High-Density-Kerne) und zwei zusätzliche verbrauchsarme Kerne, die direkt auf dem Ein-/Ausgabechip (I/O-Chip) untergebracht sind.

Der 32 MB große L3-Cache, der deutlich höher ist als die 24 MB des Strix Point, unterstreicht die Idee eines echten Architektursprungs. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Krieg um die Hybridarchitektur noch lange nicht vorbei ist und AMD eine starke Reaktion auf Intel vorbereitet.

Verrät dieses Leak bereits die Leistung des Zen 6?

Die angezeigten Ergebnisse (1210 im Single-Core, 7323 im Multi-Core auf Geekbench 6) sind völlig anekdotisch. Die Probe arbeitete bei extrem niedrigen Frequenzen, erreichte ihren Höhepunkt bei nur 2 GHz und lag im Durchschnitt bei etwa 1,4 GHz.

AMD Medusa Point APU Zen 6 Geekbench

Dies ist der Rhythmus eines nicht optimierten Einlaufprozessors, dessen einziger Zweck darin besteht, den Betrieb der Plattform zu validieren. Ein Vergleich dieser Zahlen mit denen eines kommerziellen Produkts wäre ein großer Fehler.

Ein fertiger, in 3 nm gravierter Prozessor wird zweifellos viel höhere Frequenzen erreichen. Die eigentliche Information liegt nicht in den Partituren, sondern in der Existenz des Chips selbst und in den architektonischen Geheimnissen sie beginnt zu flüstern. Wir müssen dieses Leck als ein Radio betrachten, das die ersten Geräusche einer noch fernen Welt einfängt.

Was ist bei der Veröffentlichung der Medusa Point-Prozessoren zu erwarten?

Der Kalender ist ein gut orchestrierter Tanz. Wenn dieses Beispiel bereits im Umlauf ist, sollten Sie nicht mit einer baldigen Veröffentlichung rechnen. Die Roadmap von AMD ist im Allgemeinen vorhersehbar: Server haben Vorrang. Die Zen-6-Architektur soll zunächst mit EPYC-Prozessoren ausgestattet werden Venedig im Jahr 2026.

Verbraucherversionen, z. B. Olympic Ridge-Desktop-Prozessoren und mobile Medusa Point-Chipswird wohl später folgen. Eine offizielle Ankündigung während der CES 2027 für die Verfügbarkeit in den Folgemonaten scheint das plausibelste Szenario zu sein.

Dies würde diese Chips gegenüber der zukünftigen Nova-Lake-Architektur positionieren von Intel, das einen Showdown der Titanen verspricht für Leistungsführerschaft.