Der Einsatz von 5G in Frankreich markiert eine Pause. Die Regulierungsbehörde für elektronische Kommunikation, Post und Presseverbreitung hat ihre Entscheidung bekannt gegeben, das Frequenzband 3410–3490 MHz nicht zuzuweisen sofort an die Betreiber weiterleiten. Dieses 80-MHz-Segment, das als frischer Wind zur Verbesserung der Netzwerkgeschwindigkeit und -kapazität erwartet wird, wird letztendlich von Mobilfunknetzen ungenutzt bleiben. aufgrund technischer und finanzieller Zwänge, die als unüberwindbar gelten, kurzfristig für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Warum verhindert diese technische Blockade die Entwicklung von 5G?
Der Kern des Problems liegt in der fehlenden Kontinuität der Frequenzen. Die im Jahr 2020 den vier großen Mobilfunkbetreibern zugeteilten Blöcke (SFR, Orange, Bouygues Telecom und Free Mobile) und die neu zu vergebenden Frequenzen sind getrennt. Diese spektrale Diskontinuität würde eine effiziente Nutzung der zusätzlichen 80 MHz verhindern.
Bei aktuellen Geräten würde das Jonglieren zwischen separaten Frequenzblöcken zu einem Leistungsabfall führeneinschließlich eines Rückgangs des Durchsatzes und einer Erhöhung der Latenz. ArcepNach Rücksprache mit dem Sektor kam man zu dem Schluss, dass es keine globale Sanierung geben würde des 3,4-3,8-GHz-Bandes würde die Hinzufügung dieser neuen Frequenzen mehr Probleme schaffen als lösen.
Welche Konsequenzen ergeben sich für aktuelle Nutzer und Stakeholder?
Für 5G-Abonnenten werden die Auswirkungen nicht sofort sichtbar sein. Die Netze werden weiterhin mit dem bereits zugeteilten Spektrum betrieben, ohne dass es zu einer Kapazitätserweiterung kommt gehofft. Darüber hinaus nutzen Akteure derzeit das 3410-3490-MHz-Band für Festnetzzugangsdienste Wenn Sie mit dem Internet verbunden sind (lokale Radioschleife oder THD-Radio), sehen Sie, dass sich eine Tür öffnet.
Die Regulierungsbehörde bietet ihnen die Möglichkeit, eine Verlängerung ihrer Genehmigungen zu beantragen über die Frist im Juli 2026 hinaus. Ziel dieser vorübergehenden Maßnahme ist es, den letzten Abonnenten dieser Dienste einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und ihnen Zeit für die Umstellung auf andere Lösungen zu geben. Bewerbungen müssen bis zum 19. Juni 2026 eingereicht werden.

Welcher Zeitplan ist nun für Frankreichs 5G vorgesehen?
Die Behörde geht nun davon aus, dass sie bis 2035 zusammentreten wird. Dieses Datum fällt mit dem Ende der ersten 15-Jahres-Genehmigungen zusammen, die im Jahr 2020 erteilt wurden. Zu diesem Zeitpunkt kann eine vollständige Neuentwicklung des 3,4-3,8-GHz-Bands vorgenommen werden, um zusammenhängende und breitere Blöcke zu schaffen für jeden Betreiber.
Dieses Großprojekt steht im Einklang mit der europäischen Harmonisierungsstrategie des Spektrums könnte die Karten bei der Positionierung der Betreiber völlig neu mischen. In einem Punkt war die Behörde sehr klar: Migrationskosten Die Erneuerung der mit dieser Sanierung verbundenen Ausrüstung liegt in der ausschließlichen Verantwortung der Betreiber. betroffen.
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