Ungewöhnlich ist das Fokussieren mithilfe des Messsuchers: Zum Scharfstellen müssen Sie zwei Bilder im Sucher deckungsgleich anordnen. Ein Leuchtrahmen zeigt den passenden Bildausschnitt abhängig vom verwendeten Objektiv. Die M9 soll zu allen Leica M-Objektiven seit 1954 mit 16 – 135 Millimeter Brennweite kompatibel sein. Ein neues Deckglas vor dem Bildsensor unterdrückt infrarotes Licht und macht den Einsatz zusätzlicher Filter überflüssig – beim Vorgänger M8 war das noch nötig. Das 2,5-Zoll-Display dient nur zur Bildkontrolle und der Menüdarstellung. Eine Live-View-Funktion gibt es nicht. Gespeichert wird auf SD-HC-Card im JPEG und DNG-RAW-Format. Filmen kann die M9 nicht.
Die Leica M9 ist ab sofort für etwa 5.500 Euro / ca. 8.300 Schweizer Franken erhältlich. Im Lieferumfang ist eine Vollversion von Adobe Photoshop Lightroom für Windows und Mac OS enthalten.
Leica X1
Weiterhin hat Leica die X1 angekündigt: Die Kompakt-Kamera verwendet einen CMOS-Bildsensor im APS-C-Format, wie er in DSLRs üblich ist. Die Auflösung beträgt zwölf Megapixel. Die X1 nutzt das Festbrennweiten-Objektiv Elmarit 1:2,8/24 Millimeter (entspricht 36 Millimeter Kleinbild). Motivprogramme sind keine vorhanden, statt dessen sind manuellen Räder auf der Kameraoberseite für die manuelle Zeit- und Blendenvorwahl vorgesehen. Der 2,7-Zoll-Monitor löst 230.000 Pixel auf, ein Aufsteck-Sucher soll optional erhältlich sein (etwa 280 Euro / ca. 420 CHF). Ein versenkbarer Mini-Blitz ist in das Metallgehäuse integriert.
Die Leica X1 soll ab Anfang 2010 verfügbar sein. Den Preis beziffert Leica auf etwa 1.550 Euro / ca. 2330 Schweizer Franken.
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