Der 3D-Eindruck entsteht damit erst im Kopf des Betrachters. Durch dieses Verfahren halbiert sich die vertikale Auflösung. Allerdings beherrschen alle vier Displays auch die konventionelle 2D-Darstellung – dann mit voller vertikaler Auflösung.
Der 46-Zöller löst 1.920 x 1.080 Pixel auf, der etwas kleinere 32-Zöller 1.360 x 768 Pixel. Der 24-Zoll-Monitor bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, das 22-Zoll-Modell 1.680 x 1.050 Pixel. Alle Geräte verfügen über je einen HDMI-, DVI- und VGA-Eingang, die beiden großen Displays zudem über Komponenten- und S-Video-Eingänge.
Den Monitoren liegt ein Software-Paket bei, dass aus Treiber und Abspiel-Software besteht. Der Grafiktreiber erzeugt die stereoskopischen Bilder in Echtzeit. Der Media Player spielt 3D-Datenmaterial und soll auch konventionelles 2D-Videomaterial ins 3D-Format wandeln können. Optional sollen 3D-Erweiterungen für mehr als 64 Spiele erhältlich sein. In den beiden großen Displays ist ein Konverter-Chip bereits integriert. Zusätzliche Treiber und Software können so entfallen.
Die Monitore sind vergleichsweise günstig zu haben: Der W220S (22 Zoll) kostet rund 600 Euro / ca. 900 Schweizer Franken, der W240S (24 Zoll) etwa 1.400 Euro / ca. 2.100 CHF. Beide Geräte sind ab sofort erhältlich. Die Displays kosten deutlich mehr: Der S320D soll für 4.800 Euro / ca. 7.200 CHF erhältlich sein, der S465D (46 Zoll) für 8.000 Euro / ca. 12.000 Schweizer Franken. |