Da
die meisten Kinofilme nicht im 16:9-Format mit einem Seitenverhältnis
von 1,78:1, sondern mit einem Seitenverhältnis von 2,35:1
(Cinemascope) produziert werden, soll der neue LCD ein optimales
Bild produzieren können. Auf einem normalen Flachbildfernseher
mit 16:9 wird Cinemascope-Material entweder mit schwarzen Balken
am oberen und unteren Bildrand dargestellt, oder aber das Bild
wird seitlich beschnitten.
In
dem Fernseher soll ein neuer Perfect-Pixel HD-Chip zum Einsatz
kommen, der die notwendige Skalierung des
Bildes von PAL, HD
oder Full-HD auf die gebotene Bildschirmauflösung vornimmt.
Ob der Cinema 21:9 mit 100-Hz- oder 200 Hz-Technik ausgestattet
sein wird, wollte Philips noch nicht mitteilen. Zur weiteren
Ausstattung gehört die philips-typische Hinterleuchtung
Ambilight Spectra 3. Den Bildschirm umgibt auf drei Seiten ein
Hintergrundlicht, das sich individuell dem Bildgeschehen anpassen
soll.
Um
auch im normalen 16:9-Fernsehbetrieb die gesamte Schirmfläche
zu nutzen, gibt es eine eigenen Modus. Die Bildmitte soll dabei
weitestgehend unverändert bleiben, nur die Seitenbereiche
werden in die Breite gezogen. Da der Fernseher über keine
Lautsprecher verfügt, bietet Philips eine passende AV-Anlage
mit Receiver und Blu-ray Player an.
Der Fernseher soll im 2. Quartal 2009 in den Handel kommen.
Ein Preis steht laut Philips noch nicht fest.
|