ATI
kombiniert nach dem Wettbewerber Nvidia nun auch zwei Grafikkarten,
um eine höhere Leistung zu ermöglichen. Dazu sollen
ein Mainboard mit dem ATI-Chipsatz Xpress 200 und eine Radeon-Grafikkarte
mit der so genannten CrossFire-Erweiterung notwendig sein.
Als zweites 3D-Board kann eine beliebige Grafikkarte genutzt
werden, die freilich einen Radeon-Chip von ATI besitzen muss.
Die
Verbindung zwischen den Grafikkarten wird über
den DVI-Signalausgang mit einem Y-Kabel hergestellt.
Zu
CrossFire kompatibel muss auch das Mainboard sein. Weitere
Voraussetzungen gibt es jedoch nicht, erklärt ATI. Grafikanwendungen
und Spiele benötigen keine speziellen Treiber, um von der
erhöhten Grafikleistung durch CrossFire zu profitieren.
ATI
will CrossFire-Editionen seiner Radeon-X850- und Radeon-X800-Karten
auf den Markt bringen, die mit Boards
auf Basis des entsprechenden
Radeon-Prozessors kombiniert werden können. Alts Grafikkarten-Lieferanten
nennt das Unternehmen Hersteller wie Abit, Asus, Diamond, Gigabyte,
MSI und Tul. Mainboards mit zwei AGP-16x-Steckplätzen und
CrossFire-Unterstützung sind von unter anderem Asus, DFI,
Gigabyte, MSI, Sapphire und Tul angekündigt. |