So rechnet nun die GF114-GPU auf der Karte. Dabei handelt es sich aber nur um eine leicht modifizierte Version des erfolgreichen GF110, der bei den Modellen Geforce GTX 580 und GTX 570 zum Einsatz kommt. Insgesamt 384 Shader-Prozessoren bietet die neue Geforce GTX 560 Ti. Die Taktraten wurden im Vergleich zur GTX 570 leicht erhöht: So taktet die GPU nun mit 822 MHz und der 1 GByte große GDDR5-Framebuffer mit 1.001 MHz. Das Speicher-Interface hat Nvidia dagegen leicht beschnitten - es fällt nun ledlglich 256 Bit breit aus. Die TDP der Karte liegt bei 170 Watt; daher sind zwei 6-polige Stromanschlüsse notwendig, um ausreichend Leistungszufuhr zu gewährleisten.
Geforce GTX 560 Ti: Neues, altes Kürzel
Spannend ist sicherlich das neue Kürzel "Ti". Bereits zu Zeiten der Geforce 3 und Geforce 4 hat Nvidia dieses genutzt, um die schnellsten Modelle innerhalb der jeweiligen Grafikkarten-Serie zu markieren. Auf den aktuellen Fall ist diese Regel jedoch nicht mehr anzuwenden. Stattdessen ist die Geforce GTX 560 Ti eigentlich der Nachfolger der GTX 460, die mit rund 160 Euro, aktuell ca. 210 Schweizer Franken jedoch deutlich preiswerter ausfällt. Die Geforce GTX 560 Ti wird zu Beginn rund 240 Euro, ca. 310 CHF kosten.
|