| Donnerstag, 14. Oktober 2010 - NEC Monitor News |
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NEC stellte im Rahmen des Competence Day 2010 in Bonn mit dem EX231W einen neuen 23-Zoll-Monitor vor. NEC setzt dabei spezielle Sensoren ein, die die Umweltverträglichkeit des TFT-Monitors steigern sollen.
So besitzt der neue 23-Zöller beispielsweise einen Anwesenheitssensor, der den Monitor laut NEC automatisch in den Stand-By-Modus versetzt, sofern sich in der Nähe des Bildschirms kein Zuschauer mehr befindet. Bei anderen Herstellern dagegen, zum Beispiel bei Philips, wird in diesem Fall lediglich die Hintergrundbeleuchtung nach unten geregelt. Der eingebaute Lichtsensor, der die Raumhelligkeit misst und in der Lage sein soll, die Beleuchtung des Bildschirms dementsprechend anzupassen, dürfte sich ebenfalls positiv auf die Stromrechnung auswirken. Bislang kommt diese Funktion eher bei mobilen Geräten und Fernsehern zum Einsatz. |

NEC EX231W |
Der EX231W setzt auf ein TN-Panel und eine Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung. Im Gegensatz zum üblichen MVA- oder PVA-Panel bei Monitoren, sind TN-Panel meistens für eine etwas schlechtere Darstellungsqualität bekannt, liefern dafür aber schnelle Reaktionszeiten. Bei der Edge-LED-Hintergrundbelechtung befinden sich LEDs nur am Rand des Monitors. Das senkt zwar den Stromverbrauch, kann aber dazu führen, dass der Bildschirm ungleichmäßig ausgeleuchtet wird.
In Punkto Design gibt sich der Monitor mit schmalen Rahmen und runden Standfuß, wahlweise in den Farben mattschwarz oder weiß, zwar schlicht, aber dennoch elegant. Der 23-Zöller erlaubt eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) bei 60 Hertz und besitzt laut Hersteller eine durchschnittliche Reaktionszeit von fünf Millisekunden. Das dynamische Kontrastverhältnis soll 1000:1 betragen und die durchschnittliche Helligkeit liegt laut NEC bei 250 Candela pro Quadratmeter. Als Anschlüsse werden beim EX231W ein DVI-Eingang sowie ein Display Port verbaut.
Der EX231W von NEC wird voraussichtlich für 350 Euro, aktuell ca. 460 Schweizer Franken erhältlich sein. Wann er genau auf den Markt kommt, ist aber noch nicht klar.
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